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Velevia

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  • Velevia

    Hallo, ich bin neu hier im Forum und habe eine Frage.
    Wegen schlechter Zuckerwerte wurde ich von Glimepirid direkt auf Xelevia umgestellt. Nun nehme ich schon den 2. Tag Xelevia und die Werte heute sind noch deutlich schlechter als mit Glimepirid. Dauert es länger bis Xelevia anfängt zu wirken oder spreche ich nicht drauf an?


  • Re: Velevia


    Sorry, es muss natürlich Xelevia heißen()))

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    • Re: Velevia


      hallo ,
      auch wenn ich mich wiederhole, aber wenn mit glimepirid nicht mehr gehügend insulin aus den ß-zellen rausgeholt werden kann
      -- sonst wäre dein bz nicht angestiegen , ist es doch allem anschein nach ein zeichen dafür daß kaum noch was zu holen ist.
      dann gibt es eigentlich nur noch eine einzige sinnvolle alternative die auch zuverlässig funktioniert, nämlich das nicht mehr oder nicht mehr ausreichend zu produzierende insulin, durch insulin zu ergänzen. also mach eine gute ict schulung mit und fahre deinen blutzucker in gesunden grenzen mit insulin.
      mfg. klaus

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      • Re: Velevia


        Hallo, Glimeperid wurde abgesetzt da ich unterzuckerte und aus Angst davor mehr gegessen habe als gut war. Hb1ca war dann 7,3. Insulin ist also noch vorhanden. Brauch Xelevia eine mehrtägige Anlaufzeit um richtig zu wirken? Wer hat mit diesem Medikament Erfahrungen und kann sie mit mitteilen.

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        • Re: Velevia


          Glimepirid treibt die immer wenigeren Insulin produzierenden Beta-Zellen beständig zur Ausgabe von Insulin an. Wer dazu BZ-mäßig (wenigstens in den ersten Wochen vor und nach jedem Essen messen und anpassen) passend beständig kleine KH-Portionen isst, kann sich damit einen erstaunlich gesunden BZ machen.

          Xelevia ist die mildeste Variante von Mitteln, die dafür sorgen, dass direkt nach dem Essen mehr Insulin bestellt wird. Wirkt allerdings nicht für die Glukose, die von der Leber ausgegeben wird, senkt also keinen schon zu hohen BZ.
          Um beurteilen zu können, ob und wie viel Xelevia wirkt, muss man den BZ 1 Stunde nach dem Essen ohne und mit Xelevia vergleichen.

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          • Re: Velevia


            sorrry konnte man ja nicht wissen,
            nur was ich bei solchen sachen nie verstehn werde ist :
            so niedrig ist der hba1c mit über 7% ja nicht gerade daß von niedrigen bz verläufen gesprochen werden kann. mit 7% liegt man im schnitt bei 140 also noch 70 über dem beginn kleiner achtungszeichen.wer da eine scheib knäckebrot ißt ist doch schon wieder draußen.
            und wenn man wirklich zu niedrig heute rauskommt , dann wird eben morgen die pillendosis reduziert, notfalls durch teilen der pillen.
            so machen es doch alle insuliner, mit dem insulin genauso.
            mfg. klaus

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            • Re: Velevia


              Moin Klaus,

              wir richten uns nach unserem Verlauf und steuern den möglichst viele Stunden am Tag im gesunden Rahmen, HBA1c unter 6, besser noch unter 5,5.

              Unsere Ärzte richten sich nach dem HBA1c.

              Und da ist nach wie vor 7 absoluter Goldstandard der Einstellung, besonders bei Typ2, für den noch immer fachmedizinisch gilt, dass der näher am gesunden Verlauf ungesünder lebt als Typ1. Da Typ2 Tabletter den BZ-Verlauf nicht messen und auch nicht erklärt bekommen, muss der schon recht hoch verlaufen, damit erträglich wenige Hypos eintreten.

              Gemein an der Geschichte: Die so ordentliche Typ2-Therapie beschleunigt das Absterben der restlichen Betas mit vielen Stunden über 140mg/dl durch die sogenannte Glucotoxizität, für die die Betas besonders anfällig sind. Und sie verstärkt mit dem hohen BZ-Verlauf die Überlastung der noch funktionierenden Betas und die vermehrte Ausgabe von intaktem Proinsulin, die vor allem auch die Gewichtszunahme fördert.

              Bisdann, Jürgen

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