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Job und Diabetes

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  • Job und Diabetes

    Halli Hallo,

    hab noch was vergessen zu fragen...(|8))
    Arbeitet Ihr eigentlich alle mit der Diabetes???
    Habt Ihr verstaendnisvolle Chefs,oder wissen die gar nix von Eurer Krankheit???

    Wie ist es eigentlich in D, welche "Rechte und Pflichten" habt Ihr in D?
    Zuzahlung bei Medikamenten und Diabetesaussteuer???

    Kann man irgend etwas beantragen, um finanzielle Hilfe zu bekommen?

    Eben alles, was man wissen sollte...

    Waere interessant zu wissen ()))


  • Re: Job und Diabetes


    Diabetesaussteuer? Wasn das und wozu soll die gut sein? Früher gab es wohl mal ne finanzielle Ernährungshilfe. Man hat Vergünstigungen ab einem bestimmten Schwerbehindertengrad 50%, Zuzahlungsbefreiung gibt es für Chronisch Kranke ab einer bestimmten Bemessungsgrenze.

    Ich arbeite im fulltime-job und gehe nicht mit meinem Diabetes hausieren, weil ich es als Wichtigtuerei ansehe, würde ich das tun. Mein Chef und mein engster Mitarbeiter wissen, dass ich DM habe. Aber nur nebenbei. Ich hab mich nicht hingestellt und verkündet, dass ich DM habe.

    Es gibt schlimmere Diagnosen, die ich als echte belastende Krankheiten bezeichnen würde im Vergleich mit DM. Mit Diabetes kann man sich genauso ausgewogen ernähren wie Nichtdiabetiker und normal leben. Es besteht keine Veranlassung für Sonderbehandlungen oder Sonderfinanzen.

    Wenn man keine Zusatzerkrankungen hat, also nur DM, bekommt man glaub ich in Deuitschland 30% Schwerbehinderungsgrad. Mann sollte froh sein, wenn man überhaupt keiner Selektion unterliegt, denn der Schwerbehindertenausweis kann auch mal zum Nachteil werden, weil ich mich IMMER mehr beweisen muss als ein Gesunder. Also gut überlegen vor Beantragung. Auch bei Bewerbungen kann es nachteilig sein.

    Kommentar


    • Re: Job und Diabetes


      Stimmt, Diabetes ergibt einen max. Schwerbehindertengrad von 30 %.

      Aber auch wenn man mehr Prozente hat, musst du bei Bewerbungen dies ja nicht angeben, wenn die Behinderung nichts mit deiner Arbeitsleistung zu tun hat..
      Wenn die Behinderung sichtbarer körperlicher Natur ist, dann ist es klar, dass du dies angeben musst, aber alles andere kann verschwiegen werden.
      Siehe hierzu die Auskunft eines Rechtsanwaltes:
      http://www.frag-einen-anwalt.de/Schw...-__f11942.html

      Finanzielle Hilfe - gibt es doch überall nur noch sehr eingeschränkt. Wieso sollte dies ausgerechnet bei Diabetes dann der anders sein?

      Ich habe es meinem jetzigen Noch-Arbeitgeber gemeldet, als ich 50 % erhielt, weil ich die Vorteile (mehr Urlaub und vorallem erhöhter Kündigungsschutz) erhalten wollte. Nützt mir zwar jetzt auch nichts mehr, aber was solls.
      Werde es aber bei meinen kommenden Bewerbungen verschweigen, da ich auch nicht weiß wie lange ich diese 50 % noch habe.

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      • Re: Job und Diabetes


        Hei Tom,
        Das geht ja mit Dir, schneller als die Polizei erlaubt...(8))
        Du arbeitest bestimmt im Buero ()
        nein nein, ich will gar nix beantragen,ich bin ja nich in D...
        Wollte nur mal wissen,was so abgeht mit Diabetes(|8))

        Entschuldigung,Diabetesaussteuer heisst es hier,RICHTIG muss es natuerlich heissen:
        Messstreifen, Geraet zur BZ Messung und Lanzetten.
        Schoen, dass Du nen Full Time Job hast.

        Sicher sollte man nich damit hausieren gehen,aber wenn Dein engster Mitarbeiter Bescheid weiss, dann reicht das sicher auch...

        Also Tom, es darf weiter gearbeitet werden B)
        Nen schoenen Tag

        Kommentar



        • Re: Job und Diabetes


          Hei pebaum,

          Danke schoen, dass Du so offen ueber Deine Lage berichtest (8))
          Ich will mich nirgends bewerben,ich wollte nur mal wissen,wie es den Leuten in D so geht mit der Diagnose.

          Also noch nen schoenen Tag ()))

          Kommentar


          • Kümdigungsschutz


            Pebaum, vergiss den Kündigungsschutz.
            Das Sozialamt stimmt einer Kündigung zu, wenn der Arbeitgeber ihm glaubhaft und nachvollziehbar vermittelt, dass du- auch als Schwerbehinderter- entlassen werden musst.
            Macht eine Firma dicht, nützt der dir nichts.
            Und bei einer Bewerbung hast du es schwerer, denn, es muss der Grudn der Schwerbehinderung NICHT angegeben werden. Als Arbeitgeber würde ich auch keine Katze im Sack kaufen.
            Und du musst immer beweisen, dass du 120% geben kannst, weil man annimmt, du seiest eben nicht belastbar und könntest nur 70 geben.
            Was die Zuzahlung zu Medikamenten angeht. Ich falle da nicht mehr rein, weil ich über der Bemessungsgrenze liuege, ABER: durch die Verträge der KK mit den Pharmaherstellern habe ich mittlerweile 3 von meinen Medikamenten, die völlig zuzahlungsfrei sind, das entlastet mich echt.

            Kommentar


            • Re: Job und Diabetes


              Schatz, ich opfere soeben meine Mittags-Pause für dich...:-)
              >Messgeräte gibt es kostenfrei beim Hersteller oder direkt aus der Arztpraxis. Streifen und Lanzetten vom Arzt auf Rezept.

              Kommentar



              • Re: Job und Diabetes


                ...deine Mittagspause???

                DAS kann ich gar nich wieder gut machen.(|8))
                Also dann noch ne erholsame Pause .

                Kommentar


                • Re: Job und Diabetes


                  Tom, dieses Zubehör bekommst du aber nur verschrieben, wenn du Insulinpflichtig bist.
                  Als Medikamentenkonsument bekommst du Nullkommanull verschrieben, da darfst dir das alles selbst besorgen und bezahlen.

                  Kommentar


                  • ich Dussel


                    Ich Dussel, du hast Recht, daran habe ich nicht mehr gedacht. Aber die Messgeräte gibt es kostenfrei beim Hersteller, innerhalb 2 Tage. Also zumindest kann ich das für das Ascensia contour bestätigen.

                    Aber war das nicht so, dass man 50 Streifen bekam, wenn man Tabletti ist?

                    Kommentar



                    • Re: ich Dussel


                      Schon lange nicht mehr.
                      Da sparen die KKs.

                      Die Messgeräte bekommst doch nachgeschmissen.
                      Hab daheim so um die 4 ungenutzte Geräte, die mir alle nicht behagten nach Test mit den 5 mitgelieferten Streifen.
                      Davon sind 2 von einer Arzthelferin, die sie bei einer Diabetesschulung erhielt.

                      Das teuere sind ja dann danach die Teststreifen, daran verdienen die Hersteller dann.

                      Kommentar


                      • Re: ich Dussel


                        ganz so extrem ist es nicht,
                        denn meist sind 10 streifen dabei, beim compact 17, beim mobile 50.
                        bayer war da immer schon knauserig.
                        daher reicht die menge um sich pro oder contra zu entscheiden.
                        vergessen wird beim schimpfen über die streifenpreise,
                        daß dies massenware aber mit extremer präzision ist. rechnet doch mal nach wie wenige glucosemoleküle in der minimenge vom fsl streifen sind.
                        und wer seine streifen in der apo für 36 e kauft muß das geld haben, denn sie sind für rund 24e zu bekommen.(im netz)
                        das mit den 50 pro quartal war mal, inzwischen sagen fast alle docs nein.
                        mfg. klaus

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                        • Re: Job und Diabetes


                          Moin Krebs,

                          auch wenn das am Anfang schwierig nachzuvollziehen geht, aber ich weiß inzwischen von allen Diabetestypen in allen denkbaren Berufsfeldern inklusive aktiven Polizei- und Militärdienst in D und weiteren Ländern. Und allgemein scheint mir, je anspruchsvoller die Position, desto zuverlässig gesünder die Blutzuckerführung mit umso weniger beruflicher Berücksichtigung. Also z.B. keine festen Mess- und Ess- und Spritzzeiten.

                          Allerdings sind diese tollen Möglichkeiten den Leuten nie zugeflogen, sondern sie haben sich die in aller Regel selbst hart erarbeitet. D.h. während die normalen Sachbearbeiter (soll nicht abwerten!) mit der ärztlichen Einstellung regelmäßige Pausen für Messen-Spritzen-Essen fordern und ggf. einklagen, richten sich aktive Menschen in verantwortungsvolleren Positionen mit viel Mühe und Zeit mit ihrem Diabetes so ein, dass sie ihre z.T. auch körperlich sehr fordernden Tätigkeiten ununterbrochen auch 8-12 Stunden am Stück unbehindert ausüben können.

                          Bisdann, Jürgen

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