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Chemotherapie wird nicht vertragen

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  • Chemotherapie wird nicht vertragen

    Hallo Dr. Hennesse,
    mein Vater bekommt momentan aufgrund von Leber-,Knochen- und Lungenmetastasen eine Chemotherapie. Man geht davon aus, das der Blasenkrebs vor 1 1/2 Jahren (entfernt) gestreut hat. Es waren 6 Zyklen angesetzt, er hat bis jetzt innerhalb von 7-8 Wochen erst 3mal etwas verabreicht bekommen und es geht ihm sehr schlecht. Seine Thrombozyten liegen unter 20,trotz Bluttransfusion. Nun wird der nächste Einsatz der Chemo erneut verschoben. Es geht ihm durch die Chemo unheimlich schlecht und ich habe Angst, das er die angesetzten Zyklen nicht übersteht. Die Metastasen sind laut der Ärzte in Lunge und Leber augenscheinlich nicht weiter gewachsen, muss aber noch genauer untersucht werden. Kann denn eine Chemo auch bei so unregelmässiger Anwendung wirken? Und wenn ja, wielange muss mein vater diese dann noch erhalten?
    Bei den Lungenmetastasen sind sich die Ärzte auch nicht sicher, ob dies evtl. eine Entzündung in der Lunge ist und geben 3mal täglich Antibiotikum per tropf, es wird aber nicht besser und Papa leidet unter schwerer Atemnot. Bitte geben Sie mir eine Antwort hierauf, ich bin völlig verzweifelt und ängstlich aus Unwissenheit kostbare Zeit verstreichen zu lassen...
    Schöne Grüsse, Birte


  • Re: Chemotherapie wird nicht vertragen


    Hier muß man klären, welche Symptome denn nun auf die Therapie zurückzuführen sind und welche Symptome tumorbedingt sind. So haben die wenigen Thrombozyten am ehesten mit der Therapie zu tun, andere Symptome wie bpsw. die vermutete Lungenentzündung entstehen oft aufgrund einer Abwehrschwäche bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen. Sind letztlich die erheblichen Beschwerden therapiebedingt so macht eine Fortsetzung wenig Sinn, auch unter dem Aspekt daß eine Heilung nicht zu erwarten ist.

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