#}
  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

diabethische Retinophatie

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • diabethische Retinophatie

    Vergangenen Sonntag hat's mich mal wieder voll erwischt.
    Über Nacht waren ca 20cm Schnee bei uns gefallen. also morgens raus und schneeschippen. Kaum war ich fertig stellte ich fest, daß ich plötzlich mit dem rechten Auge wie durch eine Sonnenbrille schaue. Ich muss dazu noch erklären, daß ich auf diesem Auge schon mehrfach Netzhaut gelasert wurde und dabei auch durch einen Laserschuss in die Makula nur noch 40% meines Scharfsehens habe.
    Mein Augenarzt hat nun eine Einblutung in den Glaskörper festgestellt. Dies ist äußerst lästig, da es bei jeder Bewegung des Auges wie ein sich bewegender dunkler Vorhang verhält. Mein Nervenkostüm ist dadurch natürlich auch mal wieder am Tiefpunkt. Mein AA meint das Blut würde sich wieder abbauen, danach muss ich wieder zum Lasern.
    Meine Frage an euch: Hat diesbezüglich jemand schon Erfahrung ob sich das Blut abbaut, bzw. wie lange dies dauern kann ?
    Für eine Antwort wäre ich dankbar.
    Klaus B.


  • RE: diabethische Retinophatie


    Hallo Klaus,

    ja, das Blut löst sich langsam wieder auf, wie lange das dauert, hängt von der Menge des Blutes ab. Du solltest anstrengende körperliche Arbeiten, Bücken etc. vermeiden.

    Das Lasern der blutenden Stellen ist enorm wichtig. Die Makula darf dabei natürlich nicht getroffen werden. Ich hoffe, du wirst in einer Uniklinik behandelt. Wenn Lasern irgendwann nicht mehr ausreichend helfen sollte, bleibt noch die Vitrektomie.

    Nicht stressen, erhöht nur den BZ. Viel Glück!

    Kommentar


    • RE: diabethische Retinophatie


      hallo, Klaus,

      habe das so ähnlich erlebt wie Du. Ich bin selbst Diabetiker und man sagte mir, es kann sogar bis zu 6 Monaten dauern, bis das Blut vollkommen abgelaufen ist. Wichtig ist, daß das geplatzte (offene) Gefäß geschlossen ist/wird, sodaß kein weiteres Blut in den Glaskörper einsickern kann. Denn je mehr es wird, umso länger dauert es.

      Man kann sich das Ganze vorstellen wie ein Glas Wasser, in das man einen Schuß Milch geschüttet hat. Die Milch ist das Blut und es dauert, bis es sich am Boden absetzt, bzw. vom Körper absorbiert wird. Bei einem Diabetiker kann es sein, daß das Blut nicht so gut absorbiert wird. Dann würde der Augenarzt eine Vitrektomie (Glaskörperaustausch) vornehmen. Damit sollte man aber erst mal warten. Eilig wird das Ganze erst, falls sich die Netzhaut abzulösen droht.

      Ich hoffe, Dir damit erstmal geholfen zu haben. Falls Du weitere Fragen hast, kannst Du sie mir auch gerne per mail stellen. Da ich nicht weiß, ob meine mail-Adresse mitgeliefert wird, hier nochmal: [email protected]

      Ansonsten viel Glück!

      Micha

      Kommentar


      • RE: diabethische Retinophatie


        Hallo Rita, Hallo Micha
        Vielen Dank für eure Antworten.
        Ihr macht mir wieder etwas Mut, und ich hoffe das Ganze wird wieder besser. Nächste Woche habe ich in der Augenklinik Termin, und werde euch danach auch wieder vom Besuch dort berichten.
        Gruß Klaus B.

        Kommentar



        • RE: diabethische Retinophatie


          Hallo Rita, Hallo Micha
          Vielen Dank für eure Antworten.
          Ihr macht mir wieder etwas Mut, und ich hoffe das Ganze wird wieder besser. Nächste Woche habe ich in der Augenklinik Termin, und werde euch danach auch wieder vom Besuch dort berichten.
          Gruß Klaus B.

          Kommentar


          • RE: diabethische Retinophatie


            Hallo Klaus,

            ich drück Dir die Daumen! Was auch ganz wichtig ist, der BZ sollte nicht zu sehr schwanken, auch Hypos schädigen die Netzhaut, ebenso das abrupte Heruntespritzen von hohen BZ-Werten. Und der Blutdruck muß gut eingestellt sein.
            Ich hoffe, Du brauchst kein ASS oder Marcumar zu nehmen.
            Laß auch die Nieren bzw. den Micralwert regelmäßig überprüfen!

            Kommentar


            • RE: diabethische Retinophatie


              Hallo all
              ich melde mich mal wieder mit einem kurzen Zwischenbericht. Gestern war ich in der Augenklinik, wegen einer Einblutung in den Glaskörper. Bei deruntersuchung wurde festgestellt,dass die Netzhaut immer wieder neue kleine Äderchen hervorbringt, welche in den Glaskörper einwuchern. Solch ein Äderchen hat durch platzen die Blutung verursacht. Leider sind noch sehr viele solcher Stellen in meinem Auge vorhanden.
              Morgen muss ich nun wieder in die Klinik, dort werden dann während einer kurzeitigen Vollnarkose mittels Kälte
              (ca. -85°) diese Stellen eingefroren, leider dabei auch die Netzhaut an diesen kleinen Punkten zerstört.
              Desweiteren wird noch gegen ein Makulaödem eine Cortisoninjektion in den Glaskörper durchgeführt.
              Sobald es mir möglich ist, werde ich mich wieder mit hoffentlich positivem Ergebnis melden.
              Gruß Klaus B.

              Kommentar



              • RE: diabethische Retinophatie


                hallo, Klaus,
                Cortison? Da vermute ich, daß Du im Uni-Klinikum Mannheim behandelt wirst. Cortison habe ich nämlich auch im Auge und die Studie findet meines Wissens nur in Mannheim statt.
                Ich glaube, wir sollten uns näher unterhalten, wenn du möchtest.
                Hier meine e-mail-Adresse: [email protected]
                Zunächst viel Erfolg, vor allem nach der OP. Gib die Hoffnung nicht auf, es dauert einige Zeit, bis das Cortison abläuft.
                Michael

                Kommentar

                Lädt...
                X