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Doppelbilder postoperativ bei Z.n. Orbitabodenfraktur und Jochbeinfraktur

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  • Doppelbilder postoperativ bei Z.n. Orbitabodenfraktur und Jochbeinfraktur

    Hallo miteinander!
    Vor 5 Wochen erlitt ich bei einem Sturz unter anderem eine gering dislozierte Jochbeinfraktur mit gering dislozierter Orbitabodenfraktur. Präoperativ war bereits eine leichte Hypästhesie des N. infraobitalis vorhanden.
    Auf Anraten des MKG Chirurgen entschied ich mich für eine operative Intervention, die jedoch auch hätte bewartet werden können nach seiner Aussage. Bei der OP wurde neben der Osteosynthese des Jochbeines die Orbitabodenfraktur mithilfe eines Ethisorb-Patches versorgt.
    Postoperativ hatte ich eine deutliche Hypästhesie, welche sich nun mittlerweile weitestgehend schon zurück gebildet hat. Jedoch leide ich erst seit der OP an Doppelbildern bei dem Blick nach oben. Beim Blick geradeaus sehe ich auch, dass das operierte Auge von der Pupille her etwas höher steht. Beim Blick nach oben ist deutlich mehr Bewegung im operierten Auge vorhanden und das Auge selbst sieht weiter geöffnet aus im Seitenvergleich mit dem gesunden Auge. Die Vorstellung beim Augenarzt vor 2 Wochen ergab einen unauffälligen Augenhintergrund und mir wurde das gleich mitgeteilt wie vom Operateur (bei dessen Vorstellung das umliegende Gewebe jedoch noch deutlich geschwollen war): Das legt sich wieder, es sei schwellungsbedingt. Nun mache ich mir jedoch 5 Wochen postoperativ allmählich Sorgen, ob das so bleibt, da mich abgesehen von den Doppelbildern auch die Asymmetrie seelisch sehr belastet.
    Ich merke noch eine Schwellung im Gesicht bei der Mimik, welche jedoch auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. Wie lange dauert es circa, bis man weiß, dass sich mein Augenbefund nicht mehr verändert?
    Ich bin für jede Hilfe dankbar!


  • Re: Doppelbilder postoperativ bei Z.n. Orbitabodenfraktur und Jochbeinfraktur

    In Anbetracht der Gesamtsituation müssen Sie sich hier wirklich
    noch etwas gedulden.
    Es ist ein langwieriger Heilungsprozeß.

    Leider kann das keiner beurteilen, wohl auch die Ärzte nicht.

    Da hier wohl auch einige Nervenstrukturen betroffen sind,
    kann das Wochen bis leider auch Monate dauern bis zur
    vollständigen Regeneration.





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    • Re: Doppelbilder postoperativ bei Z.n. Orbitabodenfraktur und Jochbeinfraktur

      Hallo,
      ich danke Ihnen herzlich für die schnelle Antwort. Ich übe mich weiterhin in Geduld.

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      • Re: Doppelbilder postoperativ bei Z.n. Orbitabodenfraktur und Jochbeinfraktur

        Das sollte Sie jedoch nicht daran hindern gegebenenfalls
        eine Nachuntersuchung zu veranlassen.

        Möglicherweise gibt es konservative Maßnahmen wie
        kühlende od. wechselwarme Therapien mit Gelpads od. anderes um
        hier einen regenerierenden Reiz zu setzen.
        Mimikgymnastik ?
        Geht mir hierbei um die Reizung, Anregung der betroffenen Regionen.

        Meinerseits jetzt spekulativ, aber nicht unsinnig.

        Sprechen Sie dieses Thema an !

        Alles Gute

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        • Re: Doppelbilder postoperativ bei Z.n. Orbitabodenfraktur und Jochbeinfraktur

          Spontane und deutliche Besserungen sind nicht ungewöhnlich und können bis 4-5 Wochen nach dem Unfall eintreten. Prinzipiell ist es jedoch schwierig eine verlässliche Prognose zustellen. Häufig sind die Läsionen mechanischer Natur, zu den Schwellungen von Muskel- und Bindegewebe sind diese dann auch in Bruchspalten eingeklemmt. Am ehesten kann Ihnen der behandelnde Arzt bzw. Operateur seriöse Informationen geben, je nach aktuellem Befund. Der bislang verstrichene Zeitraum ist jedoch nicht ungewöhnlich lang, und eine ausreichende Portion Geduld werden Sie wohl noch aufbringen müssen. Gute Besserung!

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          • Re: Doppelbilder postoperativ bei Z.n. Orbitabodenfraktur und Jochbeinfraktur

            Hallo, noch einmal danke für die Tipps (die ich beherzigt habe) und die Genesungswünsche!
            Ich wollte auch für künftige Leser ein kurzes Update geben: Nach insgesamt 8 Wochen postoperativ hat sich der Befund schlagartig sehr verbessert. Nach mittlerweile 12 Wochen sehe ich nur noch einen minimalen Unterschied zwischen den Augen und einen etwas deutlicheren, wenn ich stark nach oben schaue. Meinem Umfeld fällt das natürlich viel weniger auf als mir selbst. Doppelbilder sind ebenso nur beim starken nach oben schauen vorhanden, aber da muss ich mir schon "Mühe" geben, um diese zu haben. Bei Müdigkeit kommen diese gelegentlich eher vor. Meine Physiotherapeutin hatte mir eine Übung aus der PNF gezeigt, um das Auge in Blickrichtung nach unten zu üben, da mir das vor einigen Wochen noch schwer fiel. Ich hatte den Eindruck, dass es mir geholfen hat. Zudem haben mir einige Ärzte gesagt, dass man dem ganzen bis zu sechs Monate Zeit geben sollte, um es beurteilen zu können. Also bis dahin Stelle merken und waschen.
            Ich danke Ihnen sehr herzlich für die Unterstützung!

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