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graue-Star-Operation

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  • graue-Star-Operation

    Hallo!Ich erlitt vor Jahren durch eine gegen mich verübte Gewalttat, eine Augenverletzung,die einem Riss im Iris-Basisbereich zur Folge hatte.Nun hat mein Augenarzt vor einiger Zeit einen grauen Star bei mir festgestellt,höchstwahrscheinlich infolge dieser Augenverletzung von damals.Außerdem leide ich unter zusätzlich an einer angeborenen Sehschwäche und einem Schielfehler auf diesem Auge,woraufhin mein Augenarzt mir nicht zu einer Op des grauen Stares riet.Da ich aber weiß,daß grauer Star unbehandelt unweigerlich zur Erblindung führt,suchte ich noch einmal einen anderen Augenarzt auf,um eine Zweitmeinung zu bekommen.Dieser widerrum riet mir zu einer OP.Jetzt bin ich endgültig verunsichert und weiß gar nicht mehr was ich tun soll.Kann mir da irgendwer helfen hier,der vielleicht ähnliches erlebt hat?Bin echt verzweifelt mittlerweile weil ich nicht weiß ob mir das mit der OP vielleicht am Ende mehr schadet als nützt.


  • Re: graue-Star-Operation

    Guten Abend, Isa-43,
    sicher ist es keine "Notfall"-Operation und hat Zeit. Für eine bessere Einschätzung wäre es gut zu wissen, wie sich Ihre Sehschärfe entwickelt hat: Wie ist sie zur Zeit, und wie war sie noch vor ein paar Jahren. Und wie stark ist die Trübung der Linse überhaupt (das ist natürlich nur durch eigene Untersuchung einzuschätzen)? Wie viel Sehschärfe wird denn nach der Operation prognostiziert?
    Vielleicht können Sie das noch einmal in Ruhe mit den beiden Augenärzten (oder einem von beiden) diskutieren und sich beraten lassen. Eine dauerhafte Erblindung ist eher keine Gefahr des grauen Stars. Man kann sicher auch noch zu einem späteren Zeitpunkt operieren...
    Mit freundlichen Grüßen,
    Prof. Dr. A. Liekfeld.

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    • Re: graue-Star-Operation

      Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.Die Sehschärfe des rechten betroffenen Auges,welches am Grauen Star erkrankt ist,liegt laut letztem Sehtest beim Augenarzt jetzt noch bei 40 Prozent,vorher waren es ca.60- 80 Prozent.Seit meinem 2.Lebensjahr bin ich bereits Brillenträgerin,u.a. auch wegen meines angeborenen Schielfehlers,der damals mittels Verkleben eines Brillenglases,korrigiert werden sollte,was aber in den Folgejahren nur sehr minimal geschah.Die Linseneintrübung ist schon weit fortgeschritten und nachdem mein Augenarzt,bei dem ich als zweites in Behandlung war, letzten Dienstag eine Augenhintergrunduntersuchung machte, riet er mir danach zur OP.Ich wurde auch sehr schnell abgefertigt von den Ärzten ohne die Möglichkeit eines längeren Beratungsgespräches zu bekommen.Dieses verunsichert doch sehr.Es wäre hilfreich für mich zu wissen,ob bei diesen Vorerkrankungen,also dem Schielfehler und dem Einriss im Irisbasisbereich, infolge der Gewalteinwirkung auf mein Auge, eine solche Operation am Grauen Star, überhaupt Aussicht auf Erfolg haben kann oder ob in diesem Fall eher von einer Verschlechterung meines Sehvermögens auszugehen ist.

      Herzlichen Dank,daß Sie sich,diesem.meinem Problem annehmen.

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      • Re: graue-Star-Operation

        Hallo Isa,

        2016 bekam ich einen rasant fortgeschreitenden Cortison-Star auf beiden Augen. Irgendwann hatte ich beim rechten Auge nur noch 10% Sehvermögen, beim linken Auge waren es 40%. Ich wurde operiert, und zwar an beiden Augen gleichzeitig. Die OP, die bei mir unter Vollnarkose stattfand (wg. Allergie gegen örtliche Betäubungsmittel) war lässig, seitdem sehe ich wieder perfekt. Eine Star-OP ist wirklich total harmlos.

        LG Monsti

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        • Re: graue-Star-Operation

          Guten Tag, Isa-43,
          eine "Star-OP ist nicht immer total harmlos" (vor allem nicht, wenn das Auge vorgeschädigt ist), aber in der Regel ohne große Komplikationen. Eine Sehschärfe von 40% hört sich für mich nicht so an, dass der graue Star "extrem" fortgeschritten ist, aber anscheinend hätte die Operation Aussicht auf Verbesserung. Sie sollten allerdings ein gutes Gefühl vor der Operation, v.a. in Bezug auf den Operateur/ die Operateurin haben. Bestehen Sie auf eine Beratung - ansonsten gibt es ggf. noch Kolleginnen oder Kollegen, wo Sie sich für eine Operation vorstellen können.
          Mit freundlichen Grüßen, Professor Dr. med. A. Liekfeld, FEBO

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