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Generelle angstörung

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  • Generelle angstörung

    Hallo
    ich leide seit längerem an einer generellen Angstörung .
    Vorallem habe ich Angst vor fremden Blut und damit verbundenen Krankheiten. Jetzt hätte ich heute eine Situation die mir wieder ziemlich zusetzt . Hatte mir vor zwei Wochen neue Klamotten gekauft und bin bis heute nicht dazu gekommen diese zu waschen , also wollte ich es heute endlich erledigen . Beim Sortieren ist mir aufgefallen das auf dem weißen Pulli frische Blutspuren zu sehen sind da ich momentan eine ca 1cm offene Wunde an der hand habe . Habe die Flecken zur vorbehandlung mit einem feuchten Tuch rausgewaschen was auch echt gut ging . Nun musste ich mit erschrecken feststellen das unter dem einen Fleck ein alter Blutfleck war der definitiv nicht von mir war . Heißt also ich bin mit meiner offenen Wunde an getrocknetes fremdes Blut gekommen . Ich hab gelesen das für Hepatitis b und c schon geringe Mengen reichen um sich anzustecken . Muss ich in ein paar Wochen einen Test machen ?


  • Re: Generelle angstörung

    Also nach zwei Wochen ist da nicht mehr viel mit infektiösem Blut und auch ansonsten ist eine Infizierung auf diesem Wege mehr als unwahrscheinlich.
    Lies nicht mehr dazu, das bringt nichts und macht dich nur kirre.

    Woran erkennst du, dass es altes Blut war?
    Ich meine, da gibt es noch einige andere Möglichkeiten die augenscheinlich nicht unbedingt zu unterscheiden sind.

    Du musst keinen Test machen.

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    • Re: Generelle angstörung

      Ich frag mich gerade, was ich tun würde, wenn meine Freundin, oder mein Freund eine generelle Angststörung hätte.
      Für Leute, die das haben, ist alles bedrohlich, sie schrecken ständig zurück, überall sehen sie Gefahr für Leib und Leben. Sie sind schusselig, hoch nervös, leben mit andauernden Nebengedanken, die verhindern, sich auf irgendwas einzulassen können. Immer auf dem Sprung, nie Ruhe, dauernd gestresst und die "Ohren steif"- dadurch sind sie mehrmals am Tag fix und foxi und alles sagen sie ab, nirgendwo wollen sie dabei sein, weil eh nie Freude aufkommt, wegen der Angspanntheit...

      An was kann das liegen?

      Ich glaub, man hört als Mensch, der wenig Angst hat,mehr auf etwas anderes, als der, der viel Angst hat. Mir fällt bei mir auf, dass ich Sendungen, die von "Missständen überall auf der Welt" Bericht erstatten, abdreh, sie nicht anschau, wenn die bei meinem Freund laufen. Selbst habe ich keinen Fernseher, seit zwanzig, dreißig Jahren nicht mehr. Aber via Internet suche ich mir sehr wohl ganz bestimmte Informationen raus, was auch immer, manchmal sogar Krimis.

      Meine Nachbarn leben direkt am Dorfbach, der kann ganz schön Lärm machen, aber sie scheinen diesen Lärm nicht mehr wahzunehmen. Wenn ich über eine Distanz von mehreren Metern mit ihnen rede, verstehe ich nichts, ich höre nur den Bach. Sie aber hören mich ganz genau, als ob sie diese Nebengeräusche ausgeblendet hätte. Das wundert mich immer wieder, wie kann das sein?

      Ich will damit sagen, mir gelingt es, Zusatzgeräusche, wie: das ist zum Fürchten, das ist bedrohlich, das kann böse Folgen haben irgendwie zu überhören können, wie meine Nachbarn den rauschenden Bach überhören gelernt haben, der direkt am Haus vorbeidüst.

      In diesem Sinne, ich würde meine Liebsten, falls sie unter so etwas leiden würden umlenken helfen, ihre Aufmerksamkeit auf andere Dinge richten, als auf diese Nebengeräusche, die sie so überdeutlich wahrnehmen.

      Die haben ihre Ohren gespitzt und lauschen dem Lärm, statt dem Flüstern des Baumes, statt dem Gesang eines Vogels, statt dem Herzschlag eines Mennschen, den sie lieben, statt dem Schnurren eines Kätzchens. Ich denk, diese Leute, die zuhören, was alles schlecht ist und gefährlich ist, die MÜSSEN mit Angst leben, das ist wohl logisch.

      Wer wirklich mal abschalten möchte, der höre halt ganz genau auf etwas, das sich wunderbar anhört, mache etwas, das sich wundeschön anfühlt und mache das so oft und so lange, bis er ruhig ist und entspannt. Man schaut - wohin??? Man hört- wohin??? Man beschnuppert- was??? Man betastet- was??? Man googelt- was???

      Seine Augen auf Bedrohliches richten hat zur Folge, dass man sich ängstigt, also ungut spürt und auch denkt.

      Den Pullover untersuchen nach Gift, statt seine Schönheit auszukosten, hat an sich- das ist wohl klar-, dass man sich dabei ungut fühlt, statt gut...

      Für mich sind Leute, die unter generellen Angststörungen leiden welche, die nichts schön finden, die diesen Sinn nach und nach verkümmern lassen haben, dafür den anderen groß und weit ausgebaut haben. Diese fragen sich dauernd: was ist gefährlich, was ist hässlich, das schaue ich mir genau an.

      Blöd irgendwie, aber das MUSS nicht sein, man kann da schon was dagegen machen.

      Da sagt man: ich habe generelle Angst und nimmts hin, statt nachzufragen, wie die machen, die das nicht haben und denen nachmachen, was die machen. Drinbleiben und leiden, statt aussteigen und aufhören mit Leiden? Was macht ihr, ihr Dauergestresste??? Wollt ihr euch ein Leben lang mit eurem Nonsens beschäftigen? Warum nicht anders??

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      • Re: Generelle angstörung

        am besten mit experten/arzt reden und sich nicht fürchten hilfe zu holen.

        Kommentar