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Op?

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  • Op?

    Das mag jetzt vielleicht eine blöde Frage sein. Aber um ehrlich zu sein, kann ich trotzdem keine plausible Antwort finden. Das Fortschreiten einer Demenz liegt doch hauptsächlich daran, dass bestimmte hirnteile einfach verkalken, weil sich da ein Stoff bildet, der da Bereich einfach dicht macht oder nicht?
    Wir leben doch in einem Zeitalter, in dem medizinisch gesehen Wunder möglich sind. Die Mutter meiner Bekannten hat zu viel Hirnwasser z.b, dass durch eine Kanüle abgesogen wird. Das ist ja auch eine risikoreiche Sache. Warum wird denn bei Alzheimer patienten nicht versucht, diese Verkalkung im Hirn zu entfernen? Operativ, nicht nur medikamentös. Ich glaube viele Patienten würden, so lange sie noch frei wählen können und bei klarem Verstand sind lieber das Risiko in Kauf nehmen als einfach nur abzuwarten bis der Verfall einsetzt.
    Wurde diese Theorie denn schon mal in ERwägung gezogen oder ist es schlicht unmöglich sowas auszuführen?


  • RE: Op?


    Sehr geehrte Barbara,

    bei der Alzheimer-Krankheit kommt es zu keinen "Verkalkungen", vielmehr lagern sich an unterschiedlichsten Stellen des Gehirns schon Jahrzehnte bevor es zu Symptomen kommt, krankhafte Proteine ab, was zu Nervenzelluntergängen führt.
    Eine Operation ist hier nicht möglich und wird es nie sein. Da ist die Behandlung des Normaldruckhydrocephalus, den der beschriebene Ihrer Mutter vermutlich hat, schon einfacher.

    Mit freundlichen Grüssen,

    Spruth

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