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    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin Betreuer meiner 93 jährigen Oma. Sie ist Demenzkrank im weit fortgeschrittenem Stadium, hatte einen Schlaganfall und ist kaum mehr ansprechbar.Sie ist in einem Alten- u. Pflegeheim untergebracht. Seit einiger Zeit weint sie ständig. Sie reagiert auf Ansprache nur ganz kurz und fängt ohne erkennbaren Grund sofort wieder an zu weinen. Trotz beruhigender Medikamente, die sie schon längere Zeit bekommt, wird es immer ein bißchen schlimmer. Ist dies auch eine Auswirkung dieser Krankheit und wie muß man als Betreuer damit umgehen ?
    Mit Interesse erwarte ich Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen
    Roland Kowalzick
    Waldweg 5
    95119 Naila
    Tel. 09282 8930 ab 14:00 Uhr


  • RE: Frage


    Sehr geehrter Herr Kowalzick,

    natürlich ist es möglich, daß die Demenz fortschreitet. Daneben sollten aber auch Medikamentennebenwirkungen berücksichtigt werden, insbesondere wenn es um - wie Sie schreiben- "beruhigende" Medikamente geht. Liegt eine sog. Vaskuläre Demenz vor, d.h eine durch Durchblutungsstörungen des Gehirns bedingte Demenz, dann ist eine emotionale Labilität nicht untypisch. Ebenso könnte eine Depression vorliegen, die medikamentös behandelt werden könnte. Sprechen Sie mit dem betreuenden Neurologen/(Geronto-) Psychiater über Ihre Beobachtungen. Sollte es einen solchen bisher nicht geben, empfehle ich Ihn hinzuzuziehen. Die Behandlung derartiger Symptome bei Demenzpatienten ist nämlich nicht immer ganz einfach.

    Mit freundlichen Grüssen,

    Spruth

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