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Ebixa

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  • Ebixa

    Bei meiner Mutter (65 Jahre) haben wir im letzten halben Jahr zunehmend Gedächtnisprobleme bei Neuninformationen festgestellt. Inzwischen sind beim Hausarzt Tests durchgeführt worden und sie soll nun 1x täglich Ebixa 10 mg nehmen. Es ist bisher kein Neurologe hinzugezogen worden. Sollte dies gemacht werden? Wenn ich mir die Symptome für mittelschwere/schwere Demenz durchlese, bei denen Ebixa eingesetzt werden soll, scheint sich meine Mutter eher in einem Anfangsstadium zu befinden. Ist es trotzdem ok, Ebixa einzusetzen? Für eine Antwort vielen Dank.

  • RE: Ebixa


    Sehr geehrte Bianca,

    sollte bei Ihrer Mutter der Verdacht auf ein dementielles Syndrom bestehen, ist zunächst wichtig, eine umfangreiche Ursachenabklärung vorzunehmen, nicht zuletzt um auszuschließen, daß es sich um eine ursächlich behandelbare Erkrankung handelt. Dies erfolgt zumeist durch Neurologen, (Geronto-) Psychiater oder sog. Gedächtnissprechstunden (Adressen unter www.alzheimerforum.de).
    Sollte nach Abschluß der Untersuchungen, zu denen eine ausgiebige Anamneseerhebung, körperliche Untersuchung, eine Neuropsychologische Testung, Labordiagnostik und eine radiologische Bildgebung des Gehirns (am besten eine Magnetresonanztomographie) gehört, die Diagnose Morbus Alzheimer/Demenz vom Alzheimer-Typ lauten, wäre im Falle einer leichtgradigen Demenz Memantine (Axura, Ebixa) NICHT das Mittel der Wahl sondern ein Präparat aus der Gruppe der Acetylcholinesterasehemmer (Aricept, Exelon oder Reminyl).

    Mit freundlichen Grüssen,

    Spruth

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    • RE: Ebixa


      Ich danke Ihnen für die Information. Der Apotheker, bei dem mein Vater Ebixa holen wollte, hat abgelehnt, das Medikament rauszugeben, da die Verordnung nicht durch einen Neurologen erfolgt ist. Wir werden also diesen Weg gehen.

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