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Und nun kommt Koffein

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  • Und nun kommt Koffein

    "Koffein kann Alzheimer stoppen. Mehr noch, die Gedächtnisleistung kann vollständig wieder hergestellt werden. Das haben US-amerikanische Wissenschaftler vom Florida Alzheimer's Disease Research Center (ADRC) im Tierversuch an Mäusen herausgefunden. Die Nager bekamen eine tägliche Koffeinmenge, die etwa fünf Tassen Filterkaffee entspricht."

    las ich in einer Internetzeitung. Damit haben wir jetzt zusammen:

    Koffein, Curry, grüner Tee, Ibuprofen (NSAR), Galactose, die bekannten Cholin- und Glutamat- bzw. NMDA-Inhibitoren, Beta-Amyloid-Vakzine, "Methylen-Blau" und wer weiß was sonst noch alles - was ich gerade nicht erinnere.

    Bis auf die Inhibitoren (Remeniyl, Ebixa, etc.) alles Spekulation und manche sind sich auch bei denen nicht ganz sicher.

    Für meinen Teil kann ich nur die Wirksamkeit von Reminyl und ein wenig auch von Galactose bestätigen. Tee wird im Friesenlande viel getrunken - wir wachsen quasi damit auf. Eine vergleichende Feldstudie über die Inzidenz von Alzheimer-Demenz in Fries- oder Ostfriesland liegt allerdings m.E. nicht vor :-)

    Weiß jemand vielleicht mehr?

    LG
    Egon-Martin


  • Re: Und nun kommt Koffein


    Sehr geehrter Egon-Martin,

    nein, die Studie gibt es leider nicht. Aber trinken die Ostfriesen denn überhaupt grünen Tee?

    Mit freundlichen Grüßen,

    Spruth

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    • Re: Und nun kommt Koffein


      Sehr geehrter Herr Dr. Spruth,

      Friesen und Ostfriesen bevorzugen nach wie vor schwarzen Tee - aber der war bei der Ernte ja mal grün - die Blätter meine ich :-)

      (Das war "Ostfriesenlogik" - der Humor sollte bei aller Grausamkeit der hier diskutierten Krankheiten nicht zu kurz kommen - selbst Vater macht ab und an noch Witze, die aber nur er versteht.)

      Zum Thema "grün" ganz unpolitsch etwas Platt:

      "Verännerung moot sien, sä de düvel un streek sien steert groen an" (Veränderung muss sein, sagte der Teufel und strich seinen Schwanz grün an) Den Spruch hatte übrigens Vater noch vor wenigen Tagen voll und ganz verstanden und laut darüber gelacht - Platt war die Sprache (es ist eine echte Sprache und kein Dialekt) in Vaters Kindheit.

      Habe hier

      http://forum2.onmeda.de/read.html?26...34#msg-1730234

      noch was Fachliches für Sie mit der Bitte um Kommentar, wenn es Ihre Zeit erlaubt. Danke!

      Mit freudlichen Grüßen
      Egon-Martin

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      • Re: Und nun kommt Koffein


        Diese Zensur beruht wohl auf die Phantasie des Zensors, denn ich habe nichts Obszönes gemeint. In alten und z.T. witzigen Darstellungen wurde der Teufel gehörnt, mit Pferdefuss und eben einem langen Teil dessen dargestellt, über das auch viele Tiere verfügen. Wer sich in der römischen und griechischen Mythologie auskennt, sollte mal an die Darstellungen des Faun oder des Pan denken.

        LG
        Egon-Martin

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        • Re: Und nun kommt Koffein


          Stimmt, Egon. Hier liegt die Obszönität wohl im Auge des Betrachters...resp. des Zensors ;o))
          Den Spruch gibt es auch im Hessischen - da allerdings: Abwechslung muss sein ...etc.
          Take it to experience! Gruß Leona

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          • Re: Und nun kommt Koffein


            Hallo Leona,

            mir ist der Verdacht gekommen, dass hier gar kein menschlicher Zensor am Werke war, sondern eine wortsensitive Software. Ein Mensch hätte den Zusammenhang erfaßt oder sich überlegt, was das entsprechnede Wort in Platt bedeuten könnte - Computersoftware kann das i.d.R. nicht, sondern nur Zeichen vergleichen. Leben ist eben - Gott sei Dank - doch eine andere Qualität als die der Artefakte.

            LG
            Egon

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            • Re: Und nun kommt Koffein


              Hallo, Egon- Martin, würde Koffein wieklich helfen, hätte mein Mann erst gar keine Demenz bekommen. Wir waren Kraftfahrer, und täglich 5-6 Kannen Kaffee waren ganz normal. Nein, dass ist mir zu unglaubwürdig, sorry.Und er ist mal gerade 56 J., wir trinken auch jetzt noch viel Kaffee, aber von Besserung merke ich nichts. Gruss, ewu2111

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