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sinnvolle Medikamentengabe

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  • sinnvolle Medikamentengabe

    Um meiner Frau die Nebenwirkungen, wie z.B. Magenschmerzen, zu ersparen, beabsichtige ich, ihr statt 1/2 Tablette Axura 10 mg nur 1/4 Tablette tgl. zu geben. Wie sinnvoll ist das? Auch hier bin ich Ihnen für eine Antwort schon im Voraus sehr dankbar.
    Viele Grüße, Lothar


  • Re: sinnvolle Medikamentengabe


    Lieber Rathol,
    sie können das Axura dann auch gleich in den Müll werfen.
    Ihre Frau hat schon eine Mini-Dosierung mit 5 mg, 2,5 mg haben keinen Nutzen.
    Kommen die Magenschmerzen wirklich vom Axura?
    Bevor Sie mit der Medikation der Antidementiva " rumspielen ",
    sprechen Sie bitte mit dem Facharzt!!!!!!!
    Bitte lesen Sie auch den Bericht im Forum: Grundlagen der Dem....!
    Liebe Grüße
    Ingo Schwalm

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    • Re: sinnvolle Medikamentengabe


      Hallo Rathol,
      ich muss Ingo Schwalm hier umbedingt Recht geben - die Antidementiva (sprich:Exelon,Reminyl,Ebixa,Aricept,Axura) sollen, um sinnvoll zu wirken, immer zügig aufdosiert werden. Sie entfalten ihre beste Wirkung in der Höchstdosierung. Eine Übelkeit hat nichts mit ein paar mg mehr oder weniger zu tun. Wenn Ihre Frau das Medikament wirklich schlecht verträgt, sollten Sie mit Ihrem Neurologen sprechen und auf ein anderes wechseln. Das ist dann wirklich sinnvoller. Der Fehler der Unterdosierung wird leider immer wieder gemacht. Lesen Sie in einschlägigen Studien nach. Gerade die Glutamatantagonisten - wie Axura - sind im Allgemeinen sehr gut verträglich. Gutes Gelingen wünscht Leona

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      • Re: sinnvolle Medikamentengabe


        Lieber Ingo, mir ist wirklich nicht nach "rumspielen" zu Mute,; dazu ist diese Krankheit viel zu schlimm. Es ist vielmehr die ganz tiefe Sorge um die Gesundheit meiner Frau, die solche Fragen aufkommen läßt. Internistisch ist alles abgeklärt, ohne Befund. Vielen Dank, Lothar; übrigens für weitere sachliche Hinweise bin ich immer offen.

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        • Re: sinnvolle Medikamentengabe


          liebe Leona, ich danke Ihnen für ihre nette, sachliche Antwort; damit kann ich etwas anfangen. Nur wenn wir auf dieser Basis zusammen in Verbindung sind, können wir diese furchtbare Krankheit und unsere kranken Angehörigen besser verstehen, und das hilft letztendlich auch uns selbst, die enorme Belastung zu ertragen. In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die Antwort von Egon hinweisen; es ist unglaublich, was der Mann alles weiß. Also, vielen Dank und liebe Grüße, Lothar

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          • Re: sinnvolle Medikamentengabe


            Lieber Lothar,
            Sie haben völlig Recht - Achtsamkeit, Toleranz und Mitgefühl sollten die Grundlagen des Umgangs miteinander sein. Zu leiden hat man in der Tat schon genug und ich weiß selbst sehr gut, dass man oft an der Grenze der Belastbarkeit ist und jede zusätzliche Irritation das Fass zum Überlaufen bringen kann.Ich wünsche Ihnen, dass Sie in der Betreuung Ihrer Frau das richtige Maß finden und hoffe, es steht Ihnen ein guter Facharzt zur Seite. Axura ist im allgemeinen gut verträglich, aber es gibt immer Ausnahmen - Menschen die allergisch reagieren oder sonstige Nebenwirkungen zeigen. Dies ist über das Internet schwer zu beurteilen.Vielleicht wird sich Dr.Spruth noch zu Ihrer Frage äußern.Was Egon angeht, so muss ich Ihnen Recht geben - er hat sich erstaunlich in die Materie hineingearbeitet und wird nicht müde, immer neue Erkenntnisse für uns aufzubereiten.Darüberhinaus ist er ein einfühlsamer und toleranter Ratgeber, eine wirkliche Bereicherung für das Forum.
            Lieben Gruß und verlieren Sie nicht den Mut! Leona

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            • Re: sinnvolle Medikamentengabe


              Liebe Leona, ich kann nur sagen: DANKE; viele Grüße, Lothar

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              • Re: sinnvolle Medikamentengabe


                Danke, Leona und Lothar, für die Blumen, aber ich bin nur ein elender Synkretist - was richtig ist, ist Gott zu danken, der Rest stammt von mir :-).

                LG
                Egon

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                • Re: sinnvolle Medikamentengabe


                  Sehr geehrter Lothar,

                  sofern die Gesamttagesdosis damit bei 2.5 mg läge, gebe ich den "Vor-Schreibern" Recht. Diese liegt unter dem, was als wirksam angesehen wird.
                  Warum gehen Sie davon aus, daß die geschilderte Beschwerdesymptomatik Folge der Axura-Therapie ist. Gab es eine eindeutige zeitliche Korrelation zwischen An-/Absetzen und Oberbauchschmerzen? Ist bereits eine internistische Abklärung erfolgt um z.B. eine Gastritis auszuschließen?

                  Mit freundlichen Grüßen,

                  Spruth

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                  • Re: sinnvolle Medikamentengabe


                    Sehr geehrter Herr Dr.Spruth, die Magenprobleme meiner Frau begannen nachweislich im April 2007 nach Aricept 5 mg, 10 mg, Exelon Pflaster und Hartkapsel 1,5 mg und zuletzt Reminyl 8 mg vom 24.2.08 - 17.4. 08 und dann dieses Axura. Vor April 2007 hatte sie keine Magenprobleme.Nun hat sie Alzheimer Demenz und
                    fibruöse erosive Gastritis. Gegen die Magenbeschwerden hat der Neurologe am 14.2.08 MCP Tropfen verordnet. Auf Wunsch sende ich Ihnen gerne weitere detaillierte Infos aus meinen Aufzeichnungen.Viele Grüße, Lothar

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                    • Re: sinnvolle Medikamentengabe


                      wenn ich vor zwei Jahren das gewußt hätte, was ich heute weiß, dann hätte ich meiner Frau niemals weder Azetycholinesterasehemmer noch Memantine (deren Zeitgewinn vermutet wird, aber doch nicht gesichert ist) ohne vorherige eingehende internistische Untersuchung gegeben. Jetzt hat sie Alzheimer und chronische Gastritis. Die Magenschmerzen sind schlimm. Wenn sie entsprechende Medikamente nimmt, verstären sich die Schmerzen. nDer Verlauf von Alzheimer ist so unterschiedlich wie die Menschen. Ich weiß ja nicht, wie es wäre, wenn ich ihr die Medikamente nicht gegeben hätte. Mit Sicherheit hätte sie heute keine Magenschmerzen., Gruß, Lothar

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