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brauchen dringen hilfe bei Alzheimer

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  • brauchen dringen hilfe bei Alzheimer

    Hallo an alle brauchen dringend Hilfe!Wir haben eine 88 jährige Oma mit Alzheimer bei uns zu Hause, und eine Tochter von 6 Jahren welche mit der Schule begonnen hat.Damit es der Oma gut geht haben wir den ärztlichen Ratschlägen gefolgt und unsere Tochter auch mit der Oma spielen lassen.Jetzt da die Schule begonnen hat mussten wir leider feststellen das dies ein Fehler war, da sich herrausstellte das unsere Tochter genau das selbe Fehlverhalten wie unsere Oma zeigt.Das heisst unsere Tochter teuscht vor Dinge nicht zu können obwohl Sie diese von uns richtig gelernt hat(z.B. einen Baum,Herz o. Schmetterling zu malen),zu lügen,vorteuschen nicht zu verstehen u.s.w.!Also haben wir beschlossen das unsere Tochter keinen Kontakt mehr mit der Oma hat und das seit etwa 7 wochen.Wir sind hart am arbeiten um unserer Tochter zu helfen Ihr Fehlverhalten zu ändern zu Hause klappt es hat aber immer Rückfälle.In der Schule jedoch gibt es grosse Probleme und wir haben auch schon mit der Klassenlehrerin und dem Direktor zweimal gesprochen und Ihnen unseren Fall erklärt aber keiner von Ihnen glaubt uns und statt dessen wird erklärt das unsere Tochter noch zu verspielt wäre und wir sie lieber zurückstellen lassen sollen.Von der Intelligenz hat unsere Tochter keine Probleme sie kann schreiben und lesen nur das Sie in der Schule immer in Ihr altes Fehlverhalten zurück fällt.Also haben wir pracktisch eine 6 jährige Tochter mit Alzheimerverhalten.Haben auch schon im Internet nach änlichen Fällen geschaut aber nichts gefunden. Bitte antwortet uns wenn Ihr wisst wo man Hilfe bekommen kann.Wir werden euch weiter informieren wie es weiter läuft.


  • Re: brauchen dringen hilfe bei Alzheimer


    Hallo!
    Wenn Ihr Beitrag ernst gemeint ist, dann kann ich nur Ihre Tochter und Oma bedauern! Wie kann man einer 88-jährigen Frau mit Alzheimer und einem 6-jährigem Kind "Fehlverhalten" vorwerfen! Wenn Sie mit der Situation überfordert sind, was ich aus Ihrem Beitrag ganz offentlichtlich entnehmen kann, dann kann ich Ihnen nur raten, sich bei einer komp. Stelle beraten zu lassen! Mein 5 jähriges Enkelkind spielt sehr gerne mit meiner
    demenzkranken Mutter und es ist für die ganz Familie eine Bereicherung und ein Lernen.
    Gruss
    Rosenmädchen

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    • Re: brauchen dringen hilfe bei Alzheimer


      ich kann hier eigentlich auch nur an einen fake denken...

      unglaublich.

      habe ja noch nie gehört, dass kinder "schaden nehmen" durch kontakt mit alzheimer-kranken oder sonstwie gehandicapten menschen.

      warum macht unser kindergarten regelmäßig besuche im altenheim? um die kinder zu verwirren?

      auch zeugt es nicht von der angesprochenen intelligenz der tochter, denn dann könnte man ihr das schon mit der krankheit der oma erklären und sie würde es auch verstehen. kapieren wie gesagt hier schon die kindergarten-kinder.

      lg katja

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      • Re: brauchen dringen hilfe bei Alzheimer


        Hallo!
        Was Sie da berichten, kann ich nicht so recht glauben. Nach meiner Erfahrung hat der Umgang von Alzheimerpatienten mit Kindern einen hohen therapeutischen Wert für beide Seiten. Insofern sollten Sie auf den ärztlichen Rat ruhig hören. Es kann vorkommen, daß ein Alzheimerkranker (je nach Tagesform) mit allzu lebhaften Kindern überfordert ist und nervös reagiert, aber daß ein Kind durch einen Alzheimerkranken Schaden nimmt, halte ich für absoluten Unsinn. Sie sollten Ihrer Tochter nicht den Umgang mit der Oma verbieten. Damit richten Sie nämlich viel mehr Schaden an. Bei Oma und Enkelin gleichermaßen. Ganz abgesehen davon, daß ein Alzheimerkranker nicht lügt und etwas vortäuscht (was ihm ja Bösartigkeit unterstellen würde), sondern für sein oftmals widersprüchliches Verhalten aufgrund seiner Krankheit nichts kann. Und wenn man das einem Kind in aller Ruhe erklärt, begreift es das auch. Wenn Sie Ihrer Tochter wirklich helfen wollen, sollten Sie erstens nach der wirklichen Ursache für das "Fehlverhalten" des Kindes forschen und zweitens sich näher mit dem Thema "Alzheimer" befassen und sich einer Selbsthilfegruppe pflegender Angehöriger anschließen, damit Sie einen toleranten Umgang mit der Krankheit erlernen. Nicht zuletzt deshalb, um Ihrer Tochter ein Vorbild zu sein. Bedenken Sie: So, wie Sie heute mit der Oma umgehen, wird Ihre Tochter später womöglich mit Ihnen umgehen, wenn Sie einmal ein Pflegefall werden sollten.
        Petra

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        • Re: brauchen dringen hilfe bei Alzheimer


          Ich nehme an, Sie meinten Ihr Tochter zeigt ein Fehlverhalten, da sie ähnlich wie die Oma, die tatsächlich nicht mehr Dinge ordnungsgemäß ausführen kann, auch quasi "so tut" als könnte sie sie auch nicht. Vielleicht ist dies auch wirklich eine Art und Weise, wie ihre Tochter die Dinge die um sie herum geschehen verarbeitet. Es ist allerdings nicht so schön, dass Sie dies bei Ihrer Tochter als "Fehlverhalten" bezeichnen; es klingt sehr streng und eher danach, als müsste ihre Tochter mit ihren 6 Jahren "funktionieren". Vielleicht wehrt sie sich dagegen, vielleicht ist sie aber in der Schule auch etwas verträumt. Wie die Lehrer das ausdrücken, zu verspielt, ist möglicherweise auch nicht der richtige Ausdruck, aber es könnten ja Konzentrationsschwierigkeiten da sein, warum auch immer, und hat sicher wie sie schon sagen nichts mit Intelligenz zu tun oder fehlenden Fähigkeiten. Sie sollten die Dinge laufen lassen, mit Liebe und Verständnis für die Oma und die Tochter, und sie werden sehen, wenn sie viel mit dem Kind und respektvoll über die Oma und das Kind reden, dann wird aus dem Kind ein kluges, einfühlsames Köpfchen; vor allem wenn sie sich dem Alter angepasst der Oma widmen darf.

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          • Re: brauchen dringen hilfe bei Alzheimer


            Sehr geehrte/r betazeta,

            dem Enkel den Kontakt zur (Ur-?) Oma vorzuenthalten halte ich weder für Ihre Tochter noch für Ihre Oma. Die Entscheidung scheint nur vordergründig plausibel. Wenn es tatsächlich zu den geschilderten Verhaltensauffälligkeiten kommt (obgleich ich ähnliches noch nicht gehört habe), so hängen diese möglicherweise eher mit dem Eintritt in die Schule und dortigen Problemen zusammen, zu deren Lösung sich Ihre Tochter von bei der Oma beobachteten Verhaltensweisen bedient. Letztlich bin aber kein Kinder- und Jugendpsychiater oder Psychologe. Ich empfehle Ihnen, bei Fortbestehen der Probleme eine Erziehungsberatungsstelle aufzusuchen und sich dort bezüglich weiterer Schritte beraten zu lassen.

            Mit freundlichen Grüßen,

            Spruth

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            • Re: brauchen dringen hilfe bei Alzheimer


              Hallo betazeta,
              ich gehe mal davon aus, dass Ihr Beitrag ernst gemeint ist und Sie sich wirklich sorgen. Aus den Antworten der anderen Forumsteilnehmer konnten Sie bereits herauslesen, dass ein Zusammenhang wie Sie ihn vermuten, äußerst unwahrscheinlich ist. Ich verstehe Ihre Anspannung und Ihre Angst - ein Alzheimer Patient in der Familie erfordert sehr viel Geduld und Kraft und wenn dann noch weitere Probleme auftreten, glaubt man sich schnell am Ende mit seinen Möglichkeiten und reagiert über. Die Konzentrations- oder Lernschwierigkeiten Ihrer Tochter können tatsächlich ein Reifeproblem sein, können sicher auch durch die Belastung in der Familie verstärkt werden, aber Kind und Großmutter zu trennen, halte ich für äußerst ungut - vor allem wo beide bisher - nach Ihrer Schilderung - einen guten Kontakt hatten. Gehen Sie doch möglichst unbefangen mit der Situation um - ich kann mir nicht vorstellen, dass ein 6jähriges Kind in diesem Zusammenhang absichtlich lügt. Lassen Sie der Tochter die Zeit, die sie braucht und heben Sie die zwanghafte Trennung von Oma und Enkelin unbedingt wieder auf. Dem Rat sich einer Selbsthilfegruppe für Angehörige Alzheimer Kranker anzuschließen, stimme ich unbedingt zu. Das hat mir selbst in der Situation sehr geholfen. Vergessen Sie nicht, Sie sind mit dem Problem nicht allein! Alles Gute, Leona

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