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Scheidenkrebs: Wo sich Metastasen bilden können
Scheidenkrebs, auch Vaginalkrebs genannt, zählt zu den seltenen Krebsarten. In fortgeschrittenen Stadien kann sich der Krebs über Lymph- und Blutbahnen im Körper ausbreiten und Metastasen bilden – also Tochtergeschwülste.
Meist streut Scheidenkrebs zunächst in Nachbarorgane wie Darm, Blase oder Gebärmutterhals. Nur selten entstehen Metastasen in entfernten Organen (sogenannte Fernmetastasen). Dabei sind bestimmte Organe und Gewebe häufiger betroffen als andere.
Wo sich bei Scheidenkrebs Tochtergeschwülste bilden können und welche Symptome möglich sind, erfahren Sie in der Galerie.
Scheidenkrebs: Metastasen in den Lymphknoten
Am häufigsten breitet sich Scheidenkrebs über die Lymphbahnen aus. Oft betroffen sind vor allem Lymphknoten im Bereich des Beckens und der Leiste. Lymphknotenmetastasen bereiten nur selten Beschwerden wie tastbare Schwellungen in der Leiste oder einseitige Beinschwellungen, wenn der Lymphfluss behindert ist.
Lesetipp: Mögliche Symptome bei Scheidenkrebs
Scheidenkrebs kann zu Lungenmetastasen führen
Streuen Krebszellen vom ursprünglichen Vaginalkarzinom in die Lunge, können sich dort Tochtergeschwülste bilden. Lungenmetastasen sind im Rahmen von Scheidenkrebs jedoch selten. Zu den möglichen Anzeichen zählen mitunter anhaltender Husten, Luftnot und Brustschmerzen.
Lesetipp: Symptome bei Lungenmetastasen
Lebermetastasen bei Scheidenkrebs möglich
Unter Umständen kann Scheidekrebs zu Metastasen in der Leber führen. Das ist jedoch selten der Fall. Anhaltender Druck sowie Schmerzen im rechten Oberbauch oder Appetitlosigkeit sind Symptome, die Betroffene eines Vaginalkarzinoms ärztlich untersuchen lassen sollten.
Lesetipp: Welche Beschwerden können Lebermetastasen bereiten?
Scheidenkrebs kann in Knochen Metastasen bilden
In seltenen Fällen können sich bei Scheidenkrebs Metastasen in den Knochen bilden. Meist sind stark durchblutete Bereiche des Skeletts betroffen, etwa Becken oder Wirbelsäule. Mögliche Anzeichen sind anhaltende Knochenschmerzen, vor allem nachts, und unter Umständen auch Knochenbrüche durch leichte Belastung.
Lesetipp: Diese Symptome können Warnzeichen bei Knochenmetastasen sein
Hirnmetastasen: Selten bei Scheidenkrebs
In Ausnahmefällen kann Scheidenkrebs zu Hirnmetastasen führen. Das ist jedoch nur selten und in sehr fortgeschrittenen Stadien möglich. Je nach betroffener Hirnregion zählen zu den Symptomen etwa Kopfschmerzen, Krampfanfälle oder Sehstörungen.
Lesetipp: Mögliche Symptome bei Hirnmetastasen
Scheidenkrebs, auch Vaginalkrebs genannt, zählt zu den seltenen Krebsarten. In fortgeschrittenen Stadien kann sich der Krebs über Lymph- und Blutbahnen im Körper ausbreiten und Metastasen bilden – also Tochtergeschwülste.
Meist streut Scheidenkrebs zunächst in Nachbarorgane wie Darm, Blase oder Gebärmutterhals. Nur selten entstehen Metastasen in entfernten Organen (sogenannte Fernmetastasen). Dabei sind bestimmte Organe und Gewebe häufiger betroffen als andere.
Wo sich bei Scheidenkrebs Tochtergeschwülste bilden können und welche Symptome möglich sind, erfahren Sie in der Galerie.
- Online-Informationen von Deximed: Vaginalkarzinom: https://deximed.de/premium/home/klinische-themen/gynaekologie/krankheiten/tumoren/vaginalkarzinom (Abruf: 03/2026)
- Online-Informationen von DocCheck: Vaginalkarzinom: https://flexikon.doccheck.com/de/Vaginalkarzinom (Abruf: 03/2026)
- Online-Informationen von MSD Manual: Vaginalkarzinom: https://www.msdmanuals.com/de/heim/gesundheitsprobleme-von-frauen/krebserkrankungen-des-weiblichen-fortpflanzungssystems/vaginalkarzinom (Abruf: 03/2026)
- Online-Informationen der DIGIMED Verlag GmbH: Scheidenkrebs: https://www.onko-portal.de/basis-informationen-krebs/krebsarten/andere-krebsarten/scheidenkrebs.html (Abruf: 03/2026)
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