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Nabelbruch: 9 Symptome und Fotos einer Nabelhernie
Die Bauchdecke aus Muskeln und Bindegewebe schützt normalerweise die inneren Organe. Der Bauchnabel stellt dabei eine natürliche Schwachstelle dar. Steigt der Druck im Bauchraum, kann sich an dieser Stelle eine Lücke bilden, durch die Gewebe aus dem Inneren nach außen tritt. Es entsteht ein Nabelbruch, auch Umbilikalhernie oder Nabelhernie genannt.
Bei Neugeborenen ist ein Nabelbruch meist angeboren und bildet sich häufig von selbst zurück. Bei Erwachsenen entsteht er unter anderem durch eine Bindegewebsschwäche und anhaltend erhöhten Druck im Bauchraum, etwa in der Schwangerschaft oder bei starker körperlicher Belastung wie Krafttraining. In diesen Fällen ist oft eine operative Behandlung sinnvoll. Wird der Bruch nicht versorgt, kann Gewebe eingeklemmt und nicht mehr ausreichend durchblutet werden.
Welche Symptome bei einem Nabelbruch auftreten und wie eine Nabelhernie aussieht, sehen Sie in dieser Bildergalerie.
Hinweis: Bei starken, anhaltenden Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen ist bei einer Nabelhernie sofortige ärztliche Hilfe nötig.
Foto: Wie sieht ein Nabelbruch bei Erwachsenen aus?
Typisch für einen Nabelbruch ist eine Vorwölbung am Bauchnabel, die wie eine Beule oder Schwellung aussehen kann. Sie ist vor allem beim Stehen sichtbar und kann beim Husten, Pressen oder Aufstehen noch deutlicher hervortreten.
Symptom für Nabelbruch: Beule verschwindet im Liegen
In Ruhe oder im Liegen zieht sich die Vorwölbung bei einem Nabelbruch häufig zurück. Beim Abtasten des Bauches im Liegen lässt sich eine kleine Lücke oder Schwachstelle in der Bauchwand fühlen. Das Abtasten sollte allerdings nur sehr behutsam geschehen.
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Druck und Ziehen sind Symptome bei Nabelbruch
Viele Betroffene verspüren bei einem Nabelbruch ein unangenehmes Spannungs- oder Druckgefühl im Bereich des Bauchnabels, das sich bei Bewegung oder Belastung verstärkt.
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Starke Schmerzen: Inkarzerierte Nabelhernie ist ein Notfall
Starke, anhaltende Schmerzen bei einem Nabelbruch können darauf hindeuten, dass Gewebe eingeklemmt ist. In diesem Fall wird es nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt und droht, abzusterben. Bei einer solchen sogenannten inkarzerierten Nabelhernie handelt es sich um einen lebensgefährlichen Notfall, der sofort behandelt werden muss. Weitere Warnzeichen sind eine harte, nicht mehr zurückgehende Vorwölbung am Nabel sowie Übelkeit oder Erbrechen.
Symptome bei Nabelbruch in der Schwangerschaft
Nabelbrüche in der Schwangerschaft sind relativ häufig, weil der Druck im Bauchraum deutlich ansteigt und die Bauchwand stark gedehnt wird. Sie werden oft im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen entdeckt und gehen häufig nach der Geburt von selbst zurück. Während sich der Bauchnabel bei einer normalen Schwangerschaft meist gleichmäßig und mittig nach außen wölbt, zeigt sich ein Nabelbruch häufig als zusätzliche, klar abgegrenzte Vorwölbung am oder neben dem Bauchnabel.
Nabelbruch beim Mann: Beschwerden bei körperlicher Belastung
Bei Männern entstehen Nabelbrüche häufig durch starke körperliche Belastung, etwa durch schweres Heben oder intensives Krafttraining. Anders als in der Schwangerschaft bilden sie sich in der Regel nicht von selbst zurück, da die auslösende Belastung meist dauerhaft besteht und die Bauchwand nicht wieder entlastet wird.
Kleiner Nabelbruch: Umbilikalhernie im frühen Stadium
Bei einem kleinen Nabelbruch ist die Vorwölbung meist nur wenig ausgeprägt, manchmal noch kaum oder nur bei Druck sichtbar. Kleine Nabelhernien verursachen häufig keine oder nur leichte Beschwerden. Trotzdem sollte auch ein kleiner Nabelbruch ärztlich abgeklärt werden, da er sich mit der Zeit vergrößern kann.
Angeborener Nabelbruch beim Baby
Ein angeborener Nabelbruch zeigt sich meist schon bei oder kurz nach der Geburt. Ursache ist eine noch nicht vollständig ausgebildete Bauchwand im Bereich des Bauchnabels. Die Nabelhernie ist bei Kindern meist klein und harmlos und bildet sich häufig innerhalb der ersten Lebensjahre von selbst zurück. Das Risiko einer Einklemmung ist dabei sehr gering.
Die Bauchdecke aus Muskeln und Bindegewebe schützt normalerweise die inneren Organe. Der Bauchnabel stellt dabei eine natürliche Schwachstelle dar. Steigt der Druck im Bauchraum, kann sich an dieser Stelle eine Lücke bilden, durch die Gewebe aus dem Inneren nach außen tritt. Es entsteht ein Nabelbruch, auch Umbilikalhernie oder Nabelhernie genannt.
Bei Neugeborenen ist ein Nabelbruch meist angeboren und bildet sich häufig von selbst zurück. Bei Erwachsenen entsteht er unter anderem durch eine Bindegewebsschwäche und anhaltend erhöhten Druck im Bauchraum, etwa in der Schwangerschaft oder bei starker körperlicher Belastung wie Krafttraining. In diesen Fällen ist oft eine operative Behandlung sinnvoll. Wird der Bruch nicht versorgt, kann Gewebe eingeklemmt und nicht mehr ausreichend durchblutet werden.
Welche Symptome bei einem Nabelbruch auftreten und wie eine Nabelhernie aussieht, sehen Sie in dieser Bildergalerie.
Hinweis: Bei starken, anhaltenden Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen ist bei einer Nabelhernie sofortige ärztliche Hilfe nötig.
- Online-Informationen von Deximed: Nabelbruch: https://deximed.de/home/klinische-themen/magen-darm-trakt/patienteninformationen/verschiedene-krankheiten/nabelbruch (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen des Pschyrembel: Nabelhernie: https://www.pschyrembel.de/Nabelhernie/K0ESL (Abruf: 01/2026)
- Online-Informationen des Hernienzentrums Schweiz: Nabelbruch: https://www.hernienzentrum.ch/hernien/nabelbruch/ (Abruf: 01/2026)
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