- Home
- Home
- Ratgeber
- Alltagstipps
- Eichenprozessionsspinner
- Eichenprozessionsspinner: Ausschlag und Symptome
Eichenprozessionsspinner: Bilder vom Ausschlag und typische Symptome
Plötzlich starker Juckreiz, ein auffälliger Ausschlag oder Beschwerden beim Atmen? Dahinter kann der Eichenprozessionsspinner stecken. Die Raupen leben vor allem an Eichenbäumen. Ihre feinen Haare verbreiten sich über die Luft. Das darin enthaltene Nesselgift Thaumetopoein kann Haut, Augen und Atemwege reizen.
Absperrbänder an Bäumen und Warnschilder vor dem Eichenprozessionsspinner gehören zwischen Mai und Juli daher vielerorts zum gewohnten Bild. Die Raupen anderer Falter wie die des Kiefernprozessionsspinners können ebenfalls Beschwerden auslösen.
Diese Bilder zeigen den typischen Ausschlag und weitere Symptome nach dem Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner.
Eichenprozessionsspinner: So sieht der Ausschlag aus
Nach dem Kontakt mit den Brennhaaren entwickelt sich meist innerhalb von einigen Stunden ein Hautausschlag, die sogenannte Raupendermatitis. Sie tritt vor allem an unbedeckten Körperstellen wie Armen, Beinen, Hals und Gesicht in Erscheinung. Typisch sind viele kleine hellrote Pusteln. In vielen Fällen erreichen die Beschwerden innerhalb von 24 Stunden ihre stärkste Ausprägung. Selten reagiert die Haut unmittelbar nach dem Kontakt.
Lesetipp: Was ist das für ein Hautausschlag?
Ausschlag: Quaddeln bei allergischer Reaktion auf Eichenprozessionsspinner
Bei manchen Menschen lösen die Brennhaare eine allergische Reaktion aus. Dann bilden sich größere, erhabene, stark juckende Quaddeln. Diese Hautreaktion kann einer Nesselsucht ähneln. Die Quaddeln können einzeln auftreten oder zu größeren Flächen zusammenfließen.
Lesetipp: Bilder der Symptome von Nesselsucht
Eichenprozessionsspinner: Brennhaare können die Augen reizen
Gelangen die Härchen in die Augen, kann sich eine Bindehautentzündung entwickeln. Die Augenlider schwellen dabei meist an.
Husten und Atembeschwerden sind Symptome nach Kontakt mit Brennhaaren
Werden die Brennhaare eingeatmet, können sie die Atemwege reizen. Mögliche Folgen sind Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Atembeschwerden. Wer nach einem möglichen Kontakt Atemnot verspürt, sollte ärztlichen Rat einholen.
Lesetipp: Was hat mich gestochen?
Eichenprozessionsspinner: Wann gefährlich?
Lebensgefährlich werden kann der Kontakt mit den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners, wenn ein anaphylaktischer Schock auftritt. Bei dieser schweren allergischen Reaktion können die Atemwege stark anschwellen, der Blutdruck abfallen und es droht Kreislaufversagen. Bei starker Atemnot und Schwindel ist daher sofort notärztliche Hilfe wichtig (112 anrufen). Solche Reaktionen sind beim Eichenprozessionsspinner jedoch selten.
Plötzlich starker Juckreiz, ein auffälliger Ausschlag oder Beschwerden beim Atmen? Dahinter kann der Eichenprozessionsspinner stecken. Die Raupen leben vor allem an Eichenbäumen. Ihre feinen Haare verbreiten sich über die Luft. Das darin enthaltene Nesselgift Thaumetopoein kann Haut, Augen und Atemwege reizen.
Absperrbänder an Bäumen und Warnschilder vor dem Eichenprozessionsspinner gehören zwischen Mai und Juli daher vielerorts zum gewohnten Bild. Die Raupen anderer Falter wie die des Kiefernprozessionsspinners können ebenfalls Beschwerden auslösen.
Diese Bilder zeigen den typischen Ausschlag und weitere Symptome nach dem Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner.
- Online-Informationen von Deximed: Eichenprozessionsspinner-Dermatitis (Raupendermatitis): https://deximed.de/home/klinische-themen/haut/patienteninformationen/juckende-hauterkrankungen/eichenprozessionsspinner-dermatitis (Abruf: 06/2026)
- Online-Informationen des Pschyrembel: Raupendermatitis: https://www.pschyrembel.de/Raupendermatitis/K0JF2 (Abruf: 06/2026)
- Online-Informationen des Umweltbundesamtes: Eichenprozessionsspinner: https://www.umweltbundesamt.de/eichenprozessionsspinner (Abruf: 06/2026)
L20|L30