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MRSA und ESBL

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  • MRSA und ESBL

    hallo frau mittmann,

    ich arbeite in einer neurologischen rehaklinik und wir haben viele patienten mit MRSA, VRE und ESBL die isoliert sind. da jedoch viele Patienten kognitiv eingeschränkt sind, kommt es immer wieder vor das die pat. ohne isolierung auf station sitzen oder gehen.
    ich selbst behandel solche pat. nicht, jedoch habe ich angst, das ich mich über dritte oder ähnliches anstecke. anfang januar habe ich auch einen pat. länger behandelt, der jetzt mit mrsa
    besiedelt und nun isoliert ist.
    nun habe ich angst das ich auch angesteckt wurde. was haben die oben beschriebenen infektionen für auswirkungen auf das kind?
    ich bin in der 20 ssw. wenn ich meinem frauenarzt davon erzähle, schreibt er mich sofort krank für den rest der schwangerschaft. ich gehe aber eigentlich sehr gerne arbeiten, mache mir aber doch ziemliche sorgen um das kind..

    was empfehlen sie?

  • Re: MRSA und ESBL


    Hallo grinsi,
    es handelt sich vorwiegend um Hautkeime, die Resistenzen gegen Antibiotika aufweisen.

    Große Bedenken gegenüber Ihrer Tätigkeit habe ich nicht unter normalen klinischen Bedingungen.

    Eine Isolation der Pat. erfolgt, um die Ausbreitung der Keime zu vehindern.
    Selbst als Keimträger geht keine persönliche Erkrankungsgefahr aus.
    Viele Grüße
    Annette Mittmann

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    • Re: MRSA und ESBL


      danke erst mal für ihre schnelle antwort.

      ich mache mir nur gedanken, da sich MRSA ja gerne im nasen-rachenraum ansiedelt und ich seid 5 tagen den rachen deutlich entzündet habe, morgens mit vermehrtem eiter.
      nichts hilft....

      hat MRSA und ESBL keine schädigende Wirkung auf das Kind?
      da ich mit den patienten oft in direktem hautkontakt stehe und jetzt schon wieder ein patient den ich behandelt habe isoliert wurde, habe ich angst, das ich mich angesteckt haben könnte....

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      • Re: MRSA und ESBL


        Hallo grinsi,
        für die kindliche Entwicklung hat der Keim keine negativen Folgen.

        Wenn Sie fürchten MRSA-Trägerin zu sein, lassen Sie doch einfach von einer Kollegin einen Nasenabstrich anfertigen.

        Viele Grüße

        Annette Mittmann

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