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nochmal was alternatives...

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  • nochmal was alternatives...

    versuche mich ja in allen bereichen , denn man soll ja nie aufgeben.... eine bekannte hat mich nun auf schüsslersalze gebracht. wird als beochemisches präparat bezeichnet, ist aber so eine unterart der homöopatie. in dem begleitbuch gibt es auch eine therapie gegen schuppenflechte.....probiere das gerade mal aus. wer weiß was darüber , hat erfahrung damit ?


  • RE: nochmal was alternatives...


    Hallo,

    vielleicht mal hier schauen:
    www.biochemie-net.de

    (Weitere Links durch Eingabe BIOCHEMIE SCHÜSSLER
    bei einer Suchmaschine)

    Es handelt sich bei dieser Methode aber nicht um eine "Unterart der Homöopathie". Die Unterschiede sind zahlreich! Der homöopathische Therapeut wählt aus hunderten von verschiedenen Mitteln das am besten passende aus (was keineswegs immer im ersten oder auch zweiten Anlauf funktioniert), während die Auswahl bei der Schüßler-Methode auf 12 Substanzen, allesamt "mineralischen" Ursprungs, begrenzt ist. Diese werden in niedrigen Potenzen (D6, D12) verabreicht und oft wiederholt, während in der "Klassischen" Homöopathie oft viel höhere, sozusagen "immaterielle" Potenzen (Verdünnungen) zum Einsatz kommen (z.B. C30, C200 ...)

    Eigene Erfahrungen mit der "Biochemie" kann ich leider nicht beisteuern...

    Gute Besserung jedenfalls,

    Pl.

    Kommentar


    • P.S.



      Auf den Seiten der DHU fand ich gerade folgende Einnahme-Empfehlung für Schüßler-Salze:

      "Erwachsene: Bei akuten Beschwerden sollten Sie alle fünf Minuten eine Tablette bis zum Eintritt einer Besserung einnehmen. Zur nachfolgenden Behandlung oder in chronischen Fällen sollten 3-6-mal täglich 1-2 Tabletten eingenommen werden."

      Eine so häufige Einnahme, womöglich über Wochen hinweg, ergibt natürlich für die Herstellerfirmen ein gutes Geschäft! Was man von der "Klassischen Homöopathie" nicht so ohne weiteres behaupten kann: da läuft's ja oft so, daß der Patient, nach ausführlicher Anamnese, vom Arzt eine einzige kleine Gabe (ca. 2 Kügelchen) erhält, und dann wird erst mal die Wirkung abgewartet...

      Kommentar


      • RE: nochmal was alternatives...


        Hallo edelhans,

        die Schüssler-Biochemie wurden von einem deutschen Arzt namens Willhelm Heinrich Schüssler im 19. Jahrhunder entwickelt, der ursprünglich ein Anhänger der Homöopathie war. Die unüberschaubare Menge der verschiedenen Mittel in der Homöopathie ließ ihn jedoch davon abkommen und er entwickelte die "Biochemie nach Schüssler".

        Grundlage ist die Annahme, dass die meisten Krankheiten auf eine Störung des Mineralhaushaltes zurückzuführen sind, der dann den gesamten Stoffwechsel beeinträchtigt. Im Gegensatz zu üblichen Nahrungsergänzungsmitteln soll mit den Schüsslersalzen jedoch nicht direkt der Mangel ausgeglichen, sondern vielmehr der Körper dazu angeregt werden, ihn durch vermehrte Mineralstoffaufnahme selber auszugleichen.

        Die 12 Schüsslersalze sind, wie schon erwähnt, in niedrigen Verdünnungen erhältlich, es handelt sich also um in jedem Falle wirkstoffhaltige Präparate.

        Die Wirksamkeit der Schüsslersalze ist jedoch wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Wie Platon zu bedenken gab, ist die Therapie jedoch kostenintensiv. Auch ist bei bestimmten Personen Vorsicht angebracht, so schadet z.B. Patienten mit Nierenfunktionsstörungen ein Zuviel an Kalium oder Kalzium.

        Mit freundlichen Grüßen,
        T. Wündrich

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