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cannabis gegen neurodermitis

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  • cannabis gegen neurodermitis

    ich habe zwar selbst keine neurodermitis aber eine freundin von mir ist davon betroffen. nun habe ich im internet einen artikel gefunden in dem steht das der konsum von cannabis bei neurodermitis hilft.
    ich wollte wissen ob dies nur wieder einer von diesen hohlen behauptungen ist oder ob da etwas dran sein könnte
    der link: http://www.hanfinfo.ch/info/de/article856.html
    ich würde mich sehr freuen wenn sich jemand der sich mit dieser krankheit auskennt den artikel durchliest und mir danach seine meinung dazu mitteilt
    außerdem wollte ich noch wissen ob neurodermitis ansteckend ist
    vielen dank im vorraus
    bitte schickt die antwort an meine e-mail adresse

  • RE: cannabis gegen neurodermitis


    bitte im forum beantworten. würde mich nämlich auch interessieren!

    Kommentar


    • RE: cannabis gegen neurodermitis


      Hallo
      Du bist hier im falsche forum gelandet.
      Aber eins kann ich dir trotzdem antworten:
      Neurodermitis, Schuppenflechte und die meiste andere Hautkrankheiten sind NICHT ansteckend!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      mfg hubi

      Kommentar


      • RE: cannabis gegen neurodermitis


        Hi,

        Wohl nicht der Hanfkonsum sondern der Konsum von Hanföel könnte bei Schuppenflechte von Nutzen sein. Der Anteil an Gamma Lonolen Säure spricht dafür. Also nicht der THC gehalt ist hier interssant sondern die essentiellen Fettsäuren.

        und Das hier hab ich heute gelesen:

        Eine besondere Bedeutung hat die Gamma-Linolen-Säure, aus der Gruppe der Omega-6-Fettsäuren: Sie sind maßgeblich an der Barrierefunktion der Haut beteiligt. So helfen sie bei Neurodermitis oder Schuppenflechten, welche u. a. durch eine Mangelernährung mit essentiellen Fettsäuren ausgelöst werden.

        Liebe Grüsse

        Kommentar



        • RE: cannabis gegen neurodermitis


          Na ja, man könnte dann noch argumentieren, dass jemand der so richtig stoned ist, auch ganz ruhig wird, und es nicht mehr so juckt, da zudem Wirkungen diverse THC-Derivate auf das Nervensystem nachgewiesen sind. Spezifisch für Neurodermitis sind mir keine bekannt, liegen die Rezeptoren für den Wirkstoff doch eher in anderen Organen als der Haut.

          Weiterhin habe ich nur geringe entzündungsmodulierende Wirkungungen gefunden, so dass THC in diesem Fall wohl kaum geeignet ist. Aber immerhin, sie sind nachweisbar.

          Andererseits wiederrum gibt es Wirkungen auf Zellen des Immunsystems, insbesondere im Bereich des Arachnidonsäurestoffwechsels. Das wieder läßt uns Psoriatiker aufhorchen, wird doch diesem Teil des Stoffwechsels erheblicher Einfluss bei der Entstehung der Schuppenflechte zugewiesen.

          Es gibt im verschreibbare Reinsubstanzen so zum Beispiel das Dronabiol - aber noch nicht für die Anwendung bei Neurodermitis oder Psoriasis.
          Zitat aus einer Webseite zu Dronabiol:

          "Für den Einsatz bei Allergien, Juckreiz, Entzündungen, Epilepsie, Depressionen, bipolaren Störungen, Angststörungen, Abhängigkeit von Opiaten oder Alkohol sowie gegen Entzugssymptome liegen nur Fallbeispiele und historische Berichte vor."

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