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PSA und Metastasen

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  • PSA und Metastasen

    Ich habe schon von mehreren Fällen von fortgeschrittenem PK gehört, wo das Skelett an mehreren Orten Metastasen aufweist und wo auf der anderen Seite dank Hormon-Therapie der PSA auf Werte 0.xx gesenkt werden konnte. Besteht überhaupt eine Relation zwischen PSA und Metastasen oder ist es so, dass Metastasen gar kein PSA produzieren?

    Zusatzfrage: Wenn man mit einer Hormon-Therapie den PSA-Wert vorübergehend auf Tiefstwerte 0.x bringen kann (nach RPE und nachfolgendem Wieder-Anstieg des PSA) und dann die Hormon-Therapie intermittierend aussetzt, ab welchem Wert soll die Behandlung wieder aufgenommen werden? In den verschiedenen PK-Foren habe ich Grenzwerte im Bereich von 0.x bis 10.0 angetroffen.


  • RE: PSA und Metastasen


    Auch Metastasen exprimieren PSA in den meisten Fällen. Lediglich die Metastasen von stark entdifferenzierten Tumoren (Gleason 9 oder 10) produzieren oft sehr wenig PSA. Ansonsten ist der PSA bei einem metatstasierten Tumor hoch, solange er nicht durch die Hormontherapie gesenkt wird.
    Bezüglich des PSA Wertes bei dem wieder mit der Hormontherapie bei der intermittierenden Therapie begonnen wird, gibt es divergierende Vorgehensweisen. Manche Studien haben bei einem PSA von 10 wieder begonnen, andere erst bei 20. Die individuelle Vorgehensweise muss im Einzelfall mit dem behandelnden Urologen besprochen werden, da Faktoren wie Alter, Ausgangs-PSA, PSA Verdopplungszeit etc eine Rolle spielen.

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