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Prostatakrebs und sex

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  • Prostatakrebs und sex

    Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann!
    Im Sommer wurde bei meinem Mann die Prostata entfernt nach Krebsbefund. Schon ca. seit 3 Jahren leidet er (und ich damit auch) an erekt. Dysfunktion - mit diversen Lifestylemittelchen war ein GV ab und zu möglich.
    Nach der Op geht allerdings nichts mehr. Testosteronspiegel ist auch sehr niedrig, so dass mein Mann nicht mehr kann und auch (nach seiner Aussage) nicht mehr möchte. Kann man dem Testosteronmangel abhelfen ohne den Krebs zu fördern? Welche Mittel wären geeignet?
    Herzliche Grüße
    Erika


  • Re: Prostatakrebs und sex


    [quote erika40] Testosteronspiegel ist auch sehr niedrig, so dass mein Mann nicht mehr kann und auch (nach seiner Aussage) nicht mehr möchte. Kann man dem Testosteronmangel abhelfen ohne den Krebs zu fördern? Welche Mittel wären geeignet?
    Erika[/quote]

    Hallo Erika,

    das männlcihe Sexualhormon ist verantwortlich für die Libido, d.h. Lust des Mannes auf Sex.

    Man kann das fehlende Testoeron substituieren durch Pflaster oder Spritze. Ob das bei Ihrem an Prostatakrebs erkrankten Mann sinnvoll und verantwortbar ist, müsste der Urologe an Hand der postoperativen Daten und des PSA-Verlaufes nach der OP prüfen.

    Macht Ihr Mann nach der OP eine Hormonblockade mit Spritzen?
    Dann wäre der Testosteronmangel durch die "chemische" Kastration erklärlich.

    Bestimmt weiß Dr. Kahmann dazu noch mehr.

    Hansjörg Burger
    Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rhein-Neckar e.V.

    Kommentar


    • Re: Prostatakrebs und sex


      Wie Herr Burger schon schrieb, fehlt Ihrem Mann wegen des geringen Testosterons die Libido, d.h. die Lust auf Sex. Auch kann hierdurch die verminderte Erektionsfähigkeit vor und auch nach der OP begründet sein. Die OP hat ein Weiteres zur Abnahme der Erektion getan. Die Substitution von Testosteron nach erfolgter Prostatakrebs-Op ist umstritten und sollte nur in Rücksprache mit dem behandlenden Urologen erfolgen. Dieser kann anhand des Krankheitsverlaufes und der zuvor bekannten Daten die Möglichkeit der Zufuhr von Testosteron und die damit verbundenen Gefahren abschätzen.

      Kommentar