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kochensintigramm

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  • kochensintigramm

    mein sohn wird im september 3 jahre und soll jetzt ein knochensintigramm machen. er klagt regelmäßig über schmerzen im rechten knie doch beim röntgen konnte nichts gefunden werden. da die schmerzen auch in der infektfreien zeit auftreten wird von einer begleitenden entzündung in den gelenken abgesehen. meine frage nun ist ein sintigramm in diesem alter nicht zu gefährlich und kann die radioaktive substanz spätfolgen verursachen? oder ist es vielleicht ratsamer erst andere untersuchen durchzuführen? fühl mich ziemlich ratlos dabei die richtige entscheidung zu treffen. danke für eine baldige antwort!

    liege grüße grit!


  • RE: kochensintigramm


    Ein Knochenszintigramm stellt eine kleine Strahlenexposition dar (einige mSv) und damit ein sehr kleines rechnerisches Risiko (von 5:10.000 in der Größenordnung). Es ist ein rechnerisches (sehr kleines, s.o.) Risiko, irgendwann (vielleicht in 50 Jahren) eine Krebserkrankung zu bekommen. Die Zahlen und Risiken sind im Niedrigdosisbereich umstritten (und eher eine Konvention als eine Tatsache). Man führt trotzdem bei Kindern solche Untersuchungen nur dann durch, wenn es wirklich erforderlich ist. Vielleicht sind aber die Nachteile größer, wenn man die Untersuchung nicht durchführt. Da muss man also abwägen. Fragen Sie den Arzt vor allem, welche therapeutischen Konsequenzen sich aus dem Befund ergeben. Ändert sich etwas in der Therapie oder im Vorgehen, wenn das Szintigramm positiv ist? Oder soll das Szintigramm nur aus „Interesse“ durchgeführt werden? Anhand dieser Antworten muss man abwägen. Aber generell ablehnen sollte man die Untersuchung auch nicht.

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