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an prof. dr. wust

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  • an prof. dr. wust

    Hallo Prof dr. wust!
    Mein Großvater klagt seit etwa 4 wochen darüber, das er ständig kopfschmerzen hat, appetitlosigkeit, magen darm probleme schlechte laune und Kreislaufprobleme. Heute kam der Arzt zu ihm und sagte, das seine Blutwerte schlecht seien, und er nun am montag ins krankenhaus gehen soll und alles untersuchen lassen soll. Mein großvater ist doppelbein amputiert und hat einen neuen schrittmacher vor 4 wochen bekommen, er meint das das alles damit zusammen hängt. Er ist 84 Jahre alt und hatte vor 7 jahren prostatakrebs, der erfolgreich behandelt wurde.
    Außerdem hat er einen 1000 m2 großen Garten, indem er noch alles selbst macht, er überschätzt sich oft.
    Kann das eine Krebserkrankung sein? Kann man Krebs über veränderungen der Blutwerte feststellen???
    Bitte antworten sie mir, es ist sehr wichtig,...

    vielen dank, Max diesel

  • RE: an prof. dr. wust


    Die von Ihnen beschriebenen Beschwerden sind unspezifisch und weisen nicht primär auf eine Krebserkrankung hin. Ein Zusammenhang mit der Herzerkrankung, die hier offenbar besteht, ist durchaus möglich. Bei einem Rückfall des Prostatakarzinoms müsste der PSA-Wert im Blut erhöht sein. Ich weiss nicht, ob der bestimmt wurde (er gehört eigentlich nicht zu einer Routineuntersuchung). Aus anderen Laborwerten kann man eine Krebserkrankung sicher nicht ableiten, insbesondere nicht aus Werten, die man gemeinhin als Routinelabor bezeichnet. Was nun hier unter schlechten Blutwerten verstanden wird, ist völlig ungewiss. Das kann alles Mögliche bedeuten. In diesem Alter wird man i.d.R. den einen oder anderen Wert finden, der außerhalb des Normbereiches liegt. Das muss man im Gesamtzusammenhang werten.

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