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Fragen an Prof. Wust, Lebermetastasen u. Chemo

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  • Fragen an Prof. Wust, Lebermetastasen u. Chemo

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
    nach Kolonkarzinom, OP und adj. PCT 2002 wurden im Nov. 03 mindestens 3 Lebermetastasen festgestellt. Anschließende Leber-OP und Thermoablation ohne dauerhaften Erfolg. Ab April 04 Chemo mit Folinsäure, Oxaliplatin und 5FU. Nach 3 Zyklen: keine Metastasen mehr feststellbar. Im Nov. 04 erneut Metastasen und nun gleiche Chemo. Nach bisherigen Befunden, auch mit gleichem positiven Ergebnis. Nun meine Fragen:
    1. Ist es möglich, durch weitere Fortsetzung der Chemo die Tumorzellen vollständig zu entfernen und damit eine Heilung zu erzielen oder schadet die weitere Chemo mehr als sie nützt?
    2. Kann man die nun offensichtlich noch vorhandenen kleinen Restmetasten beispielsweise durch ein ablatives Verfahren oder Bestrahlung vollständig entfernen.
    Vielen Dank für Ihre Antwort.

  • RE: Fragen an Prof. Wust, Lebermetastasen u. Chemo


    Man wird die Metastasen mit einer Chemo allein wohl nicht bis auf die letzte Zelle wegbekommen, also ist die Rezidivgefahr sehr hoch. Die Idee, die letzten Tumor-zellreste mit einer ablativen Methode zu vernichten, ist nicht schlecht. Insbesondere wenn man die Metastasenreste mit Bildgebung (MRT oder CT) identifizieren kann und damit die CT-gesteuerte Punktion ermöglicht. Das ganze hat aber nur dann Sinn, wenn alle 3 Herde auf diese Weise erfasst werden. Nach Möglichkeit sollten dann keine weiteren Herde mehr vorliegen - zumindest bis auf Weiteres.

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