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Verdacht auf NET

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  • Verdacht auf NET

    Guten Tag,

    nach drei Untersuchungen in 3 Monaten (ÖGD, CT Abdomen, Endosonographie) letztes Jahr im Sommer wurde bei mir vonseiten des Arztes der Verdacht auf einen endokrinen Tumor geäußert. Die Untersuchungsreihe ist entstanden, weil ich bis Mitte Juli letzten Jahres Magenbeschwerden (gastristisähnlich) zu beklagen hatte, die sich aber nach Beendigung eines sehr streßbehafteten Jobs wie von selbst in der Luft auflösten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch manchmal Schweißausbrüche und ab und zu Durchfall, was mein Arzt als deutliche Hinweise für einen NET deutete. Er ordnete eine endokrinologische Untersuchung (TU-Marker und Streßhormone) an, wollte danch den TU operativ entfernen, ohne jemals eine PE gemacht zu haben. Zur Einholung der "2. Meinung habe ich mich erneut zur ÖGD mit PE bei einer anderen Klinik angemeldet. Leider habe ich seit ein paar Tagen (vielleicht wieder durch Streß oder zu viel Zuckeraufnahme an den Feiertagen) wieder gastritisähnl. Magenbeschwerden und bin jetzt froh, wenn endlich die PE gemacht wurde.

    Wie gefährlich ist der NET wirklich? Viel darüber zu lesen gibt`s nicht bisher, weder im Internet noch anderswo.

    Viele Grüße

    Gaby


  • RE: Verdacht auf NET


    Ein neuroendokriner Tumor ist nicht unbedingt gefährlich, wenn er gutartig ist. Dann muss er allerdings erst einmal lokalisiert und eventuell operativ entfernt werden. Die Gefährlichkeit resultiert aus der Bildung von hormonartigen Substan-zen, die die von Ihnen beschriebenen Beschwerden verursachen können (mögli-cherweise Gastrin). Nach Ihren Angaben ist nicht genau beurteilbar, inwieweit Ort und Existenz eines solchen Tumors bewiesen sind. Man sollte auch an nuklear-medizinische Verfahren (Rezeptorszintigraphie) denken. Es gibt in der Zeitschrift ?Der Onkologe" im Jahr 2004 zwei Ausgaben (Band 10, Heft 6 und 10), Springer Verlag, über NET. Da können Sie sich umfassend informieren. Es ist ein sehr komplexes Thema, was hier nicht weiter abgehandelt werden kann.

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