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Frage an Prof.Wust!-Hodenkrebs/Chorionkarzinom

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  • Frage an Prof.Wust!-Hodenkrebs/Chorionkarzinom

    Guten Tag Prof.Wust!
    Mein Name ist Björn(28) und habe eine Frage zum Thema Hodenkrebs bzw.dem beim Hodenkrebs vorkommenden Chorionkarzinom!
    Ein bekannter von uns hat die Diagnose Chorionkarzinom mit vielen Metatstasen in der Lunge und im Bauchraum erhalten nachdem er wegen "Bandscheibenschmerzen"beim Arzt war!
    Das krasse ist in meinen Augen das sein Hoden ,so sagen es auch die Ärzte,völlig normal Groß ist bzw.kein Knoten zu tasten war!
    Das macht einem natürlich Angst weil auch ich meine Hoden regelm.als Vorsorge abtaste und hierbei auf knotige veränderungen bzw.Schwellungen achte!
    Muß man(n) sich deswegen jetzt verückt machen und alle halbe Jahre zum Urologen rennen und eine Sono machen lassen,denn nur so war der Krebs bei unseren Bekannten (39j)zu erkennen!
    Ist diese Art von Hodenkrebs häufig???
    Ich hatte nämlich ein gutes Gefühl dabei selbst auf veränderungen zu achten um eventl.frühzeitig einen Arzt aufzusuchen!
    Eine Frage zum Schluß.Sollte man bei dieser Art von Hodenkrebs mit vielen Metatstasen trotzallem auf eine Hochdosierte Chemotherapie bauen????
    Vielen Dank im voraus Prof.Wust

    MfG
    Björn


  • RE: Frage an Prof.Wust!-Hodenkrebs/Chorionkarzinom


    Hallo,

    Nur zur info: Das Chorionkarzinom spricht sehr gut auf eine Chemotherapie an.Es macht also sicher Sinn auch jetzt noch mit einer Chemotherapie zu beginnen.
    ( Nur beim auftreten von zelebralen Metastasen ist die Prognose schlechter)

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    • RE: Frage an Prof.Wust!-Hodenkrebs/Chorionkarzinom


      Pro Jahr erkranken etwas über 3.000 in Deutschland. Das ist nicht viel. Es hat keinen Sinn, sich übertriebene Sorgen zu machen, wenn man nicht zu einer Risikogruppe gehört (Maldescensus, Familie betroffen). In seltenen Fällen kann der Primärtumor sehr klein (und fast nicht nachweisbar) sein oder sogar außerhalb des Hodens liegen (extragonadaler Ursprung, versprenge Zellen). Das könnte hier sein (Chorionkarzinom). Die Chemotherapie ist auch für die extragonadalen Keimzelltumoren ebenso angebracht (wobei eine separate Risikoklassifikation besteht).

      Kommentar