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Bronchialkarzinom

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  • Bronchialkarzinom

    Hallo Hr. Prof. Wust,
    meine Frau hat kleinzelliges Bronchialkarzinom. Die Behandlung erfolgte bis jetzt in 8 Zyklen nach dem CEV-Schema. Leider war nu ein Teilerfolg zu verzeichnen. Der Primärtumor an der Lunge ist verschwunden.
    Die massiven Metastasen in der Leber sind jedoch, nachdem sie anfänglich deutlich kleiner wurden, jetzt wieder gewachsen. Mit den behandelnden Ärzten wird in Kürze das weitere Vorgehen besprochen.
    Welche Behandlung würden Sie empfehlen?
    Außerdem würde ich gerne wissen, ob auch eine LeberTransplantation eine Lösung wäre, nachdem die Metastasen nur, aber eben sehr groß, in der Leber vorhanden sind?
    Vielen Dank.

  • RE: Bronchialkarzinom


    Leider kommt hier (nur) eine Umstellung der Chemotherapie in Betracht. Hier ist am ehesten an neue Substanzen wie Topotecan oder Gemcitabine als Monotherapie zu denken. Diese Substanzen sind recht verträglich und können eine nochmalige Remission hervorrufen. Eine Standardtherapie gibt es nicht.
    Eine Transplantation ist hier wirklich nicht zu diskutieren. Man weiss vom kleinzelligen Bron-chuskarzinom, dass es sich generalisiert ausbreitet, auch wenn zur Zeit nur Lebermetastasen nachweisbar sind.

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    • RE: Bronchialkarzinom


      Hallo Hr. Prof. Wust,
      ich habe heute von der Hyperthermie als begleitende Behandlung zur Chemotherapie gehört.
      Wäre es bei dem geschilderten Fall sinnvoll?
      Wo könnte eine Hyperthermie- Behandlung durchgeführt werden, wir wohnen in Nürnberg.
      Vielen Dank.

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