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Optimismus hilft nicht gegen Krebs

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  • Optimismus hilft nicht gegen Krebs

    Ob ein Patient den Krebs besiegt, hängt nicht von seiner mentalen Einstellung zur Krankheit ab. Optimisten haben keine besseren Überlebenschancen. Diese Erkenntnis erlangte ein kanadisch-britisches Forscherteam und veröffentlichte sie in der Zeitschrift "Britsh Medical Journal". Die Mediziner um Mark Petticrew hatten 26 Studien analysiert, die sich mit dem Effekt verschiedener psychischer Bewältigungsstrategien auf die Erholung von der schweren Krankheit befassten. Die Wissenschaftler konnten bestehende Vermutungen, dass eine positive Lebenseinstellung hilft, den Krebs zu besiegen, nicht bestätigen. Sie fanden kaum überzeugende Hinweise auf einen solchen Zusammenhang.

    Ich selber vertrete ebenfalls die Meinung, dass Optimismus keinen Einfluss auf den Genesungsprozess eines Krebskranken hat. Die in manchen Studien vorgelegten angeblichen "Beweise" sind nicht stichhaltig und schwammig. Gelegentlich entbehren sie sogar jeglicher medizinischer Grundlage, was sie umso unplausibler und unglaubwürdiger macht.

    Ich selber habe meine Großmutter verloren, welche es trotz einer großen Portion Optimismus nicht geschafft hat den Brustkrebs zu besiegen. Aber nicht nur deshalb vertrete ich dieser Position; weitere Gründe nannte ich bereits.

    Krebs ist einfach eine schreckliche Krankheit, die es auch weiterhin mit medizinischen Methoden zu bekämpfen gilt.


  • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


    Hallo Doktor, da muss ich Ihnen aber als Betroffene widersprechen! Es ist doch ein gewaltiger Unterschied, ob ein von dieser schweren Krankheit Betroffener sich 'hängen' lässt oder dagegen ankämpft z.B. mit positiver Grundeinstellung (die nicht immer leicht ist!)z.B. indem er/sie Sport treibt und vieles mehr.
    Warum veröffentlichen Sie solche Beiträge? Wollen Sie den Betroffenen den Mut nehmen oder was bezwecken Sie damit? Nehmen Sie doch den wirklich bedauernswerten Menschen, die von dieser Krankheit betroffen sind, nicht das letzte bißchen Mut!

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    • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


      Ich denke man muss hier eindeutig zwischen Hoffnung, Mut und Optimismus auf der einen Seite und der Realität auf der anderen Seite unterscheiden. Alle drei zuerst genannten Dinge beeinflussen den Krankheitsverlauf nachweislich in keiner Weise. Trotzdem sollte man durchaus optimistisch an die ganze Sache herangehen! Es baut einen auf und gibt einem innerlich Kraft (mental!).
      Da ich mich aber lieber auf Tatsachen stütze und der Meinung bin, dass man das Ganze schon realistisch sehen sollte, habe ich diesen Beitrag geschrieben.

      Betroffene sollten sich dadurch keinesfalls ihre Hoffnung, ihren Mut oder ihren Optimismus nehmen lassen (obwohl dies, wie gesagt, nichts am Krankheitsverlauf ändern würde), sondern weiterhin positiv in ihre Zukunft sehen, da dies das persönliche Wohlbefinden ungemein steigert!


      angora schrieb:
      -------------------------------
      Hallo Doktor, da muss ich Ihnen aber als Betroffene widersprechen! Es ist doch ein gewaltiger Unterschied, ob ein von dieser schweren Krankheit Betroffener sich 'hängen' lässt oder dagegen ankämpft z.B. mit positiver Grundeinstellung (die nicht immer leicht ist!)z.B. indem er/sie Sport treibt und vieles mehr.
      Warum veröffentlichen Sie solche Beiträge? Wollen Sie den Betroffenen den Mut nehmen oder was bezwecken Sie damit? Nehmen Sie doch den wirklich bedauernswerten Menschen, die von dieser Krankheit betroffen sind, nicht das letzte bißchen Mut!

      Kommentar


      • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


        Hallo angora,

        ich gebe dir in allen Punkten recht, aber bevor du dich zuviel ärgerst, schau dir bitte mal den Namen des Autoren an, da steht:

        Dr.Surgeon - ein englisches Wort und weißt du was das auf deutsch heißt? Chirurg! Merkwürdig, oder?

        Also der Beitrag ist eine absichtlich gefälschte Information.

        Was ich obendrein aber äußerst übel finde, viele Menschen und Betroffene, die hier dieses Forum lesen, glauben einfach den Inhalten uneingeschränkt, wenn der Autor ein Arzt ist.

        Da muß doch mal die Frage erlaubt sein, was ist mit den anderen Autoren hier, die einen Dr. oder Prof. als Namen angeben?

        Das ist ein eindeutiger Nachteil im Internet, es kann sich jeder einen Namen oder Titel selbst geben und der Rest kann das glauben oder auch nicht.

        Aus welchem Grund schreibt jemand so etwas? Das ist eine mehr als fragwürdige "Informationspolitik", schlicht gesagt, sie ist kriminell.

        Ich hatte bislang diesem Forum noch einen kleinen Prozentsatz an Seriösität eingeräumt, der Bonus ist allerdings mit solch einem getarnten Beitrag und bewußter Fälschung verspielt.

        Die Pharmaindustrie läßt grüßen.

        ThomasK

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        • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


          Mein Beitrag ist in keiner Weise gefälscht!!!
          Die Quellen sind von jederman einzusehen und ich wüßte auch gar nicht warum ich es nötig haben sollte so etwas zu fälschen oder falsch wiederzugeben?!
          Und weil nichts, ich wiederhole: NICHTS, an diesem Beitrag unwahr ist und alles durch nachpfrüfbare Quellen belegt ist, ist das weder "fragwürdige Informationspolitik noch kriminell", wie Sie es bezeichnen!

          Sie denunzieren meinen Beitrag ohne wirklich Ahnung zu haben, was durch Ihre unqualifizierten Äusserungen erkennbar wird.

          Und diesen "Prozentsatz an Seriösität" können Sie diesem Forum durchaus einräumen, da dies weder ein "getarnter Beitrag" noch eine "Fälschung" ist!

          Was Ihre Anspielung auf die Pharmaindustrie soll, ist mir auch ein Rätsel, weil ich mit denen genauso wenig zu tun habe, wie Sie mit dem Denken! Nämlich gar nichts.

          Vielleicht sollten Sie sich das nächste Mal besser informieren, bevor Sie solch einen Beitrag ins Forum posten, weil nämlich genau dadurch der von Ihnen erwähnte "Prozentsatz an Seriösität" verloren geht!



          ThomasK schrieb:
          -------------------------------
          Hallo angora,

          ich gebe dir in allen Punkten recht, aber bevor du dich zuviel ärgerst, schau dir bitte mal den Namen des Autoren an, da steht:

          Dr.Surgeon - ein englisches Wort und weißt du was das auf deutsch heißt? Chirurg! Merkwürdig, oder?

          Also der Beitrag ist eine absichtlich gefälschte Information.

          Was ich obendrein aber äußerst übel finde, viele Menschen und Betroffene, die hier dieses Forum lesen, glauben einfach den Inhalten uneingeschränkt, wenn der Autor ein Arzt ist.

          Da muß doch mal die Frage erlaubt sein, was ist mit den anderen Autoren hier, die einen Dr. oder Prof. als Namen angeben?

          Das ist ein eindeutiger Nachteil im Internet, es kann sich jeder einen Namen oder Titel selbst geben und der Rest kann das glauben oder auch nicht.

          Aus welchem Grund schreibt jemand so etwas? Das ist eine mehr als fragwürdige "Informationspolitik", schlicht gesagt, sie ist kriminell.

          Ich hatte bislang diesem Forum noch einen kleinen Prozentsatz an Seriösität eingeräumt,....

          Kommentar


          • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


            Hallo,

            Dr. Surgeon's Beitrag ist vollkommen richtig und das andere ist Schwachsinn. Neuerdings ist jedes 2. Wort mentale Stärke etc., damit kann man 100%ig keinen Krebs heilen. Ich kenne mehrere Fälle, wo mental starke und positive Leute binnen kürzester Zeit gestorben sind, soeben wieder eine 39jährige an Blasenkrebs nach nur 7 Monaten Verlauf.

            Die Frau war verdammt stark, positiv und kampfentschlossen und trotzdem ist sie qualvoll verstorben.

            Kommentar


            • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


              Du beschimpfst, denunzierst und greifst mich an.

              Beweise für deine zitierte Studie hast du keine.

              Vielleicht nennst du eine Quelle, damit der aufmerksame Leser hier im Forum das einmal ganz persönlich nachvollziehen kann.

              Du gehst in keiner Weise darauf ein, weshalb du dich Doktor "Chirurg" nennst.

              Woher weißt du, ob ich nicht vielleicht besser informiert bin als du?

              ThomasK

              Kommentar



              • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


                Es freut mich auch mal Zustimmung zu finden (@ Marcel), weil es doch nicht sein kann, dass sich alle Welt vor der teilweise auch grausamen Realität verschließt, sich ihr entzieht oder sie schlichtweg ignoriert!
                Natürlich sollte man neben allem Realitätsbewusstsein auf keinen Fall die Lebenslust verlieren, sich nicht einfach aufgeben und auch nicht vergessen, dass es durchaus Heilungschancen gibt!


                Marcel schrieb:
                -------------------------------
                Hallo,

                Dr. Surgeon's Beitrag ist vollkommen richtig und das andere ist Schwachsinn. Neuerdings ist jedes 2. Wort mentale Stärke etc., damit kann man 100%ig keinen Krebs heilen. Ich kenne mehrere Fälle, wo mental starke und positive Leute binnen kürzester Zeit gestorben sind, soeben wieder eine 39jährige an Blasenkrebs nach nur 7 Monaten Verlauf.

                Die Frau war verdammt stark, positiv und kampfentschlossen und trotzdem ist sie qualvoll verstorben.

                Kommentar


                • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


                  Mark Petticrew:

                  "Positive mental attitude does not help you beat cancer."

                  "Positive thinking has no affect on cancer "

                  "Cancer patients feel pressure to always have a positive outlook, to put on a particular front," says Mark Petticrew, a psychologist at the MRC Social and Public Health Sciences Unit of the University of Glasgow, who helped conduct the research. "There may be good reasons for doing that, but it's not going to affect survival."

                  The complete study (Petticrew M., et al., Br Med J 2002;325:1066-9) is available at British Medical Journal at http://www.bmj.com

                  Ich habe keine Quellen?! Na dann schau mal hier:

                  http://www.mrc.ac.uk/index/public-in...psychology.htm

                  http://www.depression.org.uk/main/ne...e=5&the_id=465

                  http://www.nlm.nih.gov/medlineplus/n...ory_10288.html

                  http://www.hon.ch/News/HSN/510104.html

                  http://jncicancerspectrum.oupjournal...ate=2002-11-13

                  http://www.cancer.org/docroot/NWS/co...viewmode=print

                  Ich könnte ewig so weiter machen. Aber das ist ja hier nicht Sinn und Zweck der Sache. Ich hoffe zumindest, dass das genug "Beweise für meine zitierte Studie" sind!

                  Und um nochmal auf meinen Nick zurückzukommen: natürlich heiße ich nicht "Surgeon" und was das "Dr." angeht: soll ich hier etwa meine Promotionsarbeit und mein Latinum posten oder was?! Ich glaube nicht!

                  Und, dass du nicht richtig informiert bist, sehe ich daran, dass du wohl von dieser Erkenntnis bzw. Studie, um die es ja hier geht, noch nie etwas gehört hast.

                  [Ich habe mir im obigen Text ebenfalls gestatten dich zu duzen.]


                  ThomasK schrieb:
                  -------------------------------
                  Du beschimpfst, denunzierst und greifst mich an.

                  Beweise für deine zitierte Studie hast du keine.

                  Vielleicht nennst du eine Quelle, damit der aufmerksame Leser hier im Forum das einmal ganz persönlich nachvollziehen kann.

                  Du gehst in keiner Weise darauf ein, weshalb du dich Doktor "Chirurg" nennst.

                  Woher weißt du, ob ich nicht vielleicht besser informiert bin als du?

                  ThomasK

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                  • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


                    Na siehst du, geht doch. So stelle ich mir das vor.
                    Jedenfalls in etwa, weil:
                    Das sind Quellenangaben, allerdings behaupte ich mal, dass die meisten Leser diese Quellen nicht verstehen werden oder auch sich da nicht hineinwursteln wollen, da es ohnehin schon schwierig genug ist, das in der deutschen Übersetzung zu verstehen - geschweige in der englischen Fassung.

                    Deshalb ist mein Anliegen auch, dass sich die Mediziner (und auch angehende Chirurgen - so langsam wirst du mir sympathisch :-))) doch bitte nicht in einer toten Sprache unterhalten sollen, die doch die meisten Kunden (so nenne ich mich mal als Patient) eh nicht verstehen.

                    Und so halte ich das auch mit den Studien, Statistiken - ich kann das glauben oder auch nicht, entscheiden muß jeder für sich selbst.

                    Schau dir nur mal eine Kino- oder Buchkritik an, du wirst daraus für dich persönlich keine eindeutige Tendenz entdecken können. Dazu sind die Menschen einfach zu unterschiedlich gestrickt (GottseiDank).
                    Es bleibt nur der Weg, es selbst zu probieren und letztendlich ist es völlig egal, was mir geholfen hat, wieder gesund zu werden, ob es der Optimismus, Naturheilkräuter oder die Chemotherapie etc. ist - allein probieren und erfahren muß ich es selbst.

                    Dazu gehört auch, dass ich bereit bin, Verantwortung zu übernehmen und das in jeder Lebenslage. Wenn ich mich für den Weg A entscheide, bitteschön und derjenige, der Weg B geht und es hilft ihm - auch gut.

                    Aber laßt doch ab von diesen Beschimpfungen und Verteufelungen - laßt den anderen doch.

                    Aber tendenziöse Beiträge, wie immer sie geartet sind, ist für mich nicht der richtige Weg.

                    Man kann durchaus sagen: Hallo, da gibt es vielleicht für dich noch diesen und jenen Weg, aber entscheide du für dich persönlich, welchen Weg du gehen wirst, aber nimm dein Leben und deine Verantwortung dafür selbst in die Hand.

                    Je mehr Lösungswege aufgezeigt werden können, desto besser. Aber es gibt keinen "richtigen" Weg für alle und demzufolge auch keinen falschen Weg.

                    Überlaßt den Leuten ihre eigene Entscheidung, welcher Weg der richtige für sie allein ist. Beschimpft nicht ihren Weg, den sie gehen, laßt sie selbst entscheiden. Niemand hat das recht über den anderen zu urteilen.

                    Und wir müssen uns darüber im klaren sein, dass die Ausbildung zum Dr. oder Prof. nichts besonderes ist - lediglich eine Ausbildung wie alle anderen auch, nicht mehr und nicht weniger.

                    Das gilt auch für angehende Mediziner, die auch mal die große weite Welt schnuppern wollen.

                    In diesem Sinne, wer Studien und Statistiken glaubt, sei es drum, aber dem Rest bitte auch seinen Weg lassen und da bin ich mir ganz sicher, man wird auch seinen Weg finden, auch wenn man glaubt, gegen den Strom zu schwimmen.

                    In diesem Sinne, du Chirurg :-), auch du wirst deinen Weg machen.

                    Gruß
                    ThomasK

                    Kommentar



                    • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


                      Du hast vollkommen Recht (@ ThomasK). Ich überlasse den Leuten natürlich ihre Entscheidung, ob sie nun den von dir angesprochen Weg A oder Weg B wählen. Das ist überhauptnichts dagegen zu sagen, denn wir leben ja hier in einem Rechtsstaat, in dem jeder das Recht auf Meinungsfreiheit und auf volle Entfaltung seiner Persönlichkeit hat (sofern er andere in ihrem Handeln nicht einschränkt).

                      Dass die Quellen, die ich nannte, in englischer Sprache verfasst und somit nicht für jederman verständlich sind, das tut mir Leid, aber dafür kann ich ja nun wirklich nichts. (zur Übersetzung fehlt mir hier leider die Zeit ;-))

                      Natürlich ist es jedem selbst überlassen, ob er den wissenschaftlich nachgewiesenen Erkenntnissen (also der Realität) oder etwas anderem Glauben schenken möchte, denn man kann niemanden zur Einsicht zwingen. Und wie es die Studie schon aussagte: die Genesung wird nicht durch das Glauben der einen oder der "anderen" Fakten beeinflusst. Aber ich will nicht abstreiten, dass sich die meisten durch das Glauben der "anderen" Fakten wohler fühlen.

                      M.f.G
                      Dr. Surgeon


                      ThomasK schrieb:
                      -------------------------------
                      Na siehst du, geht doch. So stelle ich mir das vor.
                      Jedenfalls in etwa, weil:
                      Das sind Quellenangaben, allerdings behaupte ich mal, dass die meisten Leser diese Quellen nicht verstehen werden oder auch sich da nicht hineinwursteln wollen, da es ohnehin schon schwierig genug ist, das in der deutschen Übersetzung zu verstehen - geschweige in der englischen Fassung.

                      Deshalb ist mein Anliegen auch, dass sich die Mediziner (und auch angehende Chirurgen - so langsam wirst du mir sympathisch :-))) doch bitte nicht in einer toten Sprache unterhalten sollen, die doch die meisten Kunden (so nenne ich mich mal als Patient) eh nicht verstehen.

                      Und so halte ich das auch mit den Studien, Statistiken - ich kann das glauben oder auch nicht, entscheiden muß jeder für sich selbst.

                      Schau dir nur mal eine Kino- oder Buchkritik an, du wirst daraus für dich persönlich keine eindeutige Tendenz entdecken können. Dazu sind die Menschen einfach zu unterschiedlich gestrickt (GottseiDank).
                      Es bleibt ....

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                      • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


                        Man muß in der Interpretation solcher Daten sehr vorsichtig sein. In der Onkologie ist es selten, dass eindeutige Abhängigkeiten von Therapien auf das Überleben bei Krebserkrankungen nachgewiesen werden können. Das macht die Sache kompliziert und führt dazu, dass oft mehrere Ansätze nebeneinander stehen. Es wundert nicht, dass eine so unspezifische Eigenschaft wie „Optimismus“ keinen nachweisbaren Effekt hat. Das geht einfach im Rauschen unter. Daraus aber zu folgern, dass es nun egal ist, wie man zur Krebserkrankung steht, wäre grundfalsch. Es ist vielmehr evident für einen erfahrenen Onkologen, dass die Einstellung des Patienten natürlich schon eine Rolle spielt. Wenn sich jemand fallen lässt, kann man ihm nicht mehr helfen. Nur wenn der Überlebenswille da ist, kann man gegen die Krebserkrankung was tun. D.h. Arzt und Patient müssen sich verbünden gegen die Erkrankung – anders geht es nicht. Insofern bitte ich alle, diese Äußerungen nicht falsch zu verstehen (auch wenn sie formal, also im statistischen Sinne korrekt sind).

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                        • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


                          Ich finde es gut, dass Sie meine von einigen evtl. etwas falsch verstandene Erkenntnis bzw. Studie ins richtige Licht rücken. Denn manche Patienten könnten sie auf eine andere Weise interpretieren, als gedacht war. Natürlich ist ein Zusammenarbeiten von Arzt und Patient dringend notwendig, um eine Therapie zur Bekämpfung des Kebs voranzubringen.

                          Im folgenden Punkt sprechen Sie mir aus der Seele:
                          " [...] Arzt und Patient müssen sich verbünden gegen die Erkrankung - anders geht es nicht. Insofern bitte ich alle, diese Äußerungen nicht falsch zu verstehen [...]" Danke!

                          M.f.G.
                          Dr. Surgeon


                          Prof.Wust schrieb:
                          -------------------------------
                          Man muß in der Interpretation solcher Daten sehr vorsichtig sein. In der Onkologie ist es selten, dass eindeutige Abhängigkeiten von Therapien auf das Überleben bei Krebserkrankungen nachgewiesen werden können. Das macht die Sache kompliziert und führt dazu, dass oft mehrere Ansätze nebeneinander stehen. Es wundert nicht, dass eine so unspezifische Eigenschaft wie „Optimismus“ keinen nachweisbaren Effekt hat. Das geht einfach im Rauschen unter. Daraus aber zu folgern, dass es nun egal ist, wie man zur Krebserkrankung steht, wäre grundfalsch. Es ist vielmehr evident für einen erfahrenen Onkologen, dass die Einstellung des Patienten natürlich schon eine Rolle spielt. Wenn sich jemand fallen lässt, kann man ihm nicht mehr helfen. Nur wenn der Überlebenswille da ist, kann man gegen die Krebserkrankung was tun. D.h. Arzt und Patient müssen sich verbünden gegen die Erkrankung - anders geht es nicht. Insofern bitte ich alle, diese Äußerungen nicht falsch zu verstehen (auch wenn sie formal, al....

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                          • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


                            Du schreibst:

                            "Natürlich ist es jedem selbst überlassen, ob er den wissenschaftlich nachgewiesenen Erkenntnissen (also der Realität) oder etwas anderem Glauben schenken möchte, denn man kann niemanden zur Einsicht zwingen."

                            Das genau meine ich, wenn ich von einer Wertung spreche. Und genau die bringst du in deiner letzten Mail hervor.
                            Du kannst sagen, das ist "meine ganz persönliche Realität", aber das kann bei mir ganz anders aussehen und das ist dann meine Realität.
                            Du kannst für niemanden festlegen oder beschreiben, wie die für diese Person die Realität auszusehen hat.

                            Zugegeben, es wird zwar versucht, aber da gibt es eben diesen feinen und kleinen Unterschied.

                            Aber ich sehe, du hast mich grundsätzlich verstanden.

                            ThomasK

                            Kommentar


                            • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


                              Hallo Thomas K. schade daß du so 'eingeknickt' bist. Warum stehst Du nicht zu dem, was in Deinem ersten Eintrag steht? LG

                              Kommentar


                              • RE: Optimismus hilft nicht gegen Krebs


                                Angora,
                                da stehe ich noch immer zu, keine Bange - aber vielleicht mailst du mir mal direkt, dann kannst du mir das genauer schildern, was du meinst.

                                Gruß
                                ThomasK

                                Kommentar