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prostatakrebs

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  • prostatakrebs

    Sehr geehrter Professor Wust!
    Herzlichen Dank für Ihre rasche Antwort! Zu Ihrem Text habe ich Fragen und bitte auch dazu um Antwort.
    1. Was ist eine "neoadjuvante Hormontherapie"?
    2. Warum soll eine solche Hormontherapie "von 2-3 Monaten" der Strahlentherapie vorgeschaltet werden?
    3. Was ist eine Strahlenbehandlung in "IMRT-Technik"?
    4. Sie empfehlen bei mir "Radiotherapie". Was ist das und wo wird das durchgeführt?
    Lieber Professor Wust, bitte antworten Sie mir. Mit guten Wünschen und freundlichen Grüßen Eberhardt Riedel


  • RE: prostatakrebs


    HIFU ist eher ein Problem, da es schwierig ist die gesamte Prostata auf diese Weise zu behandeln. Das ist noch schwieriger als bei der Op, die bei Kapseldurchbruch auch problematisch und eigentlich nicht mehr empfehlenswert ist. Dann bleibt also die Bestrahlung. Radiotherapie ist nur ein anderes Wort dafür. Man hat inzwischen Verfahren entwickelt, hohe Strahlendosen zielgenau in und um die Prostata zu geben. Das Neueste ist die IMRT-Technik – aber auch die „normale“ konformale Bestrahlung ist vermutlich (fast) genau so gut. Die vorgeschaltete Hormontherapie vermindert die Zahl der Tumorzellen. Studien haben gezeigt, dass die Bestrahlung dann noch besser wirkt.
    Wie gesagt, die Empfehlungen hängen sehr deutlich vom Stadium ab. Sie haben Kapseldurchbruch beschrieben (im MRT). Das sollte vielleicht durch endorektalen Ultraschall bestätigt werden, da die Frage Kapseldurchbruch ja/nein die therapeutischen Möglichkeiten stark bestimmt.
    Sie sollten dann an ein Zentrum für Strahlentherapie gehen (am besten Uni-Klinik) und dort zunächst um eine Beratung bitten. Danach werden Sie hoffentlich über die therapeutischen Optionen informiert sein.

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