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Oropharynxkarzinom

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  • Oropharynxkarzinom

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

    mein Vater hat ein primär inoperables oropharynxkarzinom rechts und ausgedehnte zervikale Metasierung rechts links.
    TNM Klassifikation: pT3pN3 Stadium IV bn (was auch immer das Stadium zu bedeuten hat).Vor der Bestrahlung und Chemo haben die Ärzte gesagt, dass es eine heilungschance von 100-130 % gibt.Nach Ende der Bestrahlung fing es an,meinem Vater erheblich schlechter zugehen.Dann hat er vor ca. 1 1/2 Wochen eine Gewebeprobe am Hals entnommen bekommenarauf hin haben die Ärtze gesagt, dass es für ihn medizinisch keine Hilfe mehr gibt.Er soll sich alle 3 Wochen bei seinem HNO Arzt vorstellen, wenn er stärkere Schmerzen hat, soll er ins krankenhaus fahren.
    Wenn Sie eine Idee haben, was man noch machen kann oder wo man sich hinwenden kann, dann schreiben Sie mir bitte...

  • RE: Oropharynxkarzinom


    Ich schließe aus Ihren Mitteilungen, dass bei Ihrem Vater eine Radiochemotherapie eines inoperablen Oropharynxkarzinoms vorgenommen wurde. Jetzt hat man in einer Probe gesehen, dass der Tumor nicht kontrolliert werden konnte bzw. ein Rezidiv vorliegt. Leider wäre in diesem Fall die Prognose wirklich sehr schlecht, weil jetzt die therapeutischen Möglichkeiten gering sind. Wenn nur ein umschriebener Tumor wieder wächst, könnte man eine interstitielle Therapie diskutieren (aber nur dann). Dazu könnte man in der Uni Kiel nachfragen. Bei diffusem Wachstum bleibt noch eine palliative Chemotherapie, z. B. mit Methotrexat (MTX). Das sollte aberr erst begonnen werden, wenn wirklich eine Wachstumstendenz erkennbar wird. Das ist nach Ihren Darstellungen nicht ganz klar.

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