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Oropharynxcarcinom

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  • Oropharynxcarcinom

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

    bei meiner Schwiegermutter wurde vor Tagen ein Oropharynxcarcinom/Tonsillencarcinom diagnostiziert. Nach dem morgigen Hals-CT soll eine Chemotherapie eingeleitet werden mit vorerst 6 Zyklen. Bei Ansprechen der Therapie soll eine Strahlenbehandlung erfolgen mit evtl. nachfolgender OP. Die Heilungschancen lt. Arzt betragen nur 45%. Meine Frage an Sie: lt. meiner Recherchen werden Carcinome im Oropharynxbereich doch chirurgisch-radiologisch saniert, ist Ihrer Meinung nach die Chemotherapie nur palliativ gedacht oder ist diese Vorgehensweise so üblich? Für eine baldige Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.


  • RE: Oropharynxcarcinom


    Eindeutig wirksamer ist eine (simultane) Radiochemotherapie. Die sequentielle Anwendung, wie hier vorgesehen, könnte unter dem Aspekt einer geplanten Op sinnvoll sein. Dann sollte man aber wirklich Hoffnung haben, daß die Op gelingt. Sonst wäre die Radiochemotherapie die effektivere und demzufolge zu präferierende Therapie.
    Ihre Frage nach chirurgisch-radiologischer Sanierung wäre richtig, wenn der Tumor gleich operabel ist. Das scheint hier nicht gegeben, aber vielleicht fragen Sie noch einmal genauer.

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