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Astrozytom

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  • Astrozytom

    Ich kümmere mich um eine junge Frau (21 Jahre) bei der ein Astrozytom festgestellt wurde. Aufgrund traumatischer Erlebnisse, hat sie Schwierigkeiten sich mitzuteilen, so daß es für mich schwierig ist, ihr in dieser Situation zu helfen. Deshalb versuche ich, auf diesem Wege an Information zu kommen.

    Nach ihren Erzählungen kann der Tumor nicht operiert werden, da er an einer ungünstigen Stelle sitzt. Sie soll sich nun in Wiesbaden einer Bestrahlung unterziehen. (Ist eine solche Therapie auch in Berlin möglich oder gibt es in Wiesbaden das Spezialzentrum für Deutschland?) Jedoch soll diese Behandlung nur 1 Woche andauern. Wie ich den Informationen auf dieser Internet-Seite entnehmen konnte, dauert eine solche Therapie aber mindestens 5 Wochen nach einer operativen Entfernung. Macht eine so kurze Bestrahlung überhaupt Sinn?
    Außerdem habe ich in der Zeitschrift "Gesundheit" einen Beitrag über das Gamma-Skalpell gelesen. Kann man dieses auch bei dieser Erkrankung einsetzen und welche Möglichkeiten bietet dies.

  • RE: Astrozytom


    Ein (inoperables) Astrozytom wird normalerweise fraktioniert am Linearbeschleuniger bestrahlt in (wie Sie sagen) 5-6 Wochen. Das kann eigentlich in den meisten Strahlentherapie-Abteilungen durchgeführt werden (konformal, dreidimensional geplant) – dazu muß man nicht durch halb Deutschland reisen. Die kurze Zeit von 1 Woche verstehe ich so auch nicht. Vielleicht will man Seeds implantieren oder stereotaktisch bestrahlen? Bei kleinen Tumoren (unter 3 cm) könnte das Gamma-Knife Vorteile bieten, aber diese Größe wird bei einem (zumal inoperablen) Astrozytom vermutlich deutlich überschritten.

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    • RE: Astrozytom


      Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Was versteht man unter stereotaktischer Bestrahlung? Der einwöchige Aufenthalt in der Klinik soll sogar nur mit 3 Bestrahlungen verbunden sein? Kommt dies der stereotaktischen Bestrahlung nahe? Die Betroffene sagte mir, daß der Tumor nicht wegen seiner Größe sondern wegen seiner Lage inoperabel sei.

      Aufgrund der traumatischen Erlebnisse befindet sie sich sowohl psychisch als auch physisch in einem schlechten Allgemeinzustand. Sollte man dann nicht von einer zweifelhaften Bestrahlung, wie sie sie schildert, nicht abraten und ggf. die Konsultation eines weiteren Arztes empfehlen?

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      • RE: Astrozytom


        Aus der Ferne kann man das nicht beurteilen – da müßte man schon wissen, mit welcher Technik und wie bestrahlt wird. Eine stereotaktische Bestrahlung ist eine besonders präzise Form der Strahlentherapie mit hohen Einzeldosen. Da kann man mit verschiedenen Schemata vorgehen. Ohne genaueres zu wissen, würde ich mich da nicht einmischen – zumal mir noch nicht einmal klar ist, ob Ihre Bekannte das überhaupt möchte.

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