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Prostatabeschwerden

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  • Prostatabeschwerden

    Hallo Herr Professor
    Anfang Januar wurde wg. erblicher belastung eine Darmspiegelung durchgeführt,ohne Befund.
    seit dem habe ich Schmerzen im Enddarm, der konsultierte Urologe stellte eine vergrößerung
    der Prostata ca.4,5cm und einen PSA wert von 6.5 fest.Die untersuchung mit Finger und Ultraschall mit Sonde, deutet lt. Urologe auf nicht bösatiges hin. Die Prostata schmerzte auf Druck
    eine Entzündung schließt er nach der Urinprobe aus. Ein 2. PSA Test ist nach Ostern fällig.
    Können die Beschwerden mit der Darmspiegelung im zusammenhang stehen, und wie groß
    ist die Gefahr einen Krebs zu haben ?? Ich mache mir große Sorgen.
    Vielen Dank im voraus.


  • RE: Prostatabeschwerden


    Die Druckschmerzhaftigkeit könnte auf eine Prostatitis hindeuten – die kann man durch alleinige Urinuntersuchung nicht ausschließen (da muß man das Urinsediment mit Prostatasekret oder das Ejakulat untersuchen). Der (nur geringfügig) erhöhte PSA-Wert kann auch damit zusammenhängen. Hängt ebenfalls vom Alter ab. Wenn bei der nächsten Kontrolle wieder ein Abfall (zumindest kein weiterer Anstieg) zu verzeichnen ist, wäre weiteres Zuwarten (und Kontrollieren) vertretbar. Man kann auch ergänzend das freie PSA bestimmen, welches möglichst hoch (>85%) sein sollte. Bei weiterem Anstieg des PSA wäre Sextantenbiopsie zu empfehlen – nur so kann ein Karzinom bewiesen oder widerlegt werden.
    Prostatitische Beschwerden haben viele, so etwas kann vielleicht durch eine Darmspiegelung, die unangenehm ist und zu Verkrampfungen führt, mitausgelöst werden.

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