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Lebermetastasen nach Darmkrebs

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  • Lebermetastasen nach Darmkrebs

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
    meine Mutter (70 Jahre) ist im Juli 1999 an einem Darmtumor operiert worden. Im Februar hat sie die Blutwerte routinemäßig untersuchen lassen. Dabei zeigten sich erhöhte Werte bei dem Tumormarker. Danach ist zunächst eine Darspiegelung (ohne Befund) durchgeführt worden. Die anschließende, erneute Blutuntersuchung ergab nochmals verschlechterte Werte des Tumormarkers. Eine CT hat nun ergeben, daß sich in der Leber 4 Metastasen gebildet haben. Nach Aussage des behandelnden Oberarztes sind andere Organe nicht befallen. Nach seiner Auskunft ist hier ein operativer Eingriff nicht angesagt, sondern eine Chemotherapie. Diese soll ggfs. über einen Port unterhalb des Schlüsselbeins gegeben werden. Meine Mutter zeigte bisher keine Sympthome (Appetitlosigkeit etc.) Können Sie mir auf Grund meiner Schilderung sagen in welchem zeitlichen Rahmen sich die Prognose für Patienten in dieser Situation darstellt? Benötigen Sie ggfs. nähere Angaben.? Und gibt es für den Raum Siegen ein Leberkrebszentrum, daß weiterhelfen könnte? Kann ich etwas tun?

    Vorab vielen Dank für Ihr Verständnis.

    Mit freundlichen Grüßen B.Feuring

  • RE: Lebermetastasen nach Darmkrebs


    Beim metastasierenden kolorektalen Karzinom beträgt die Überlebenszeit durchaus 1-2 Jahre und mitunter länger, wenn neue Substanzen (Irinotecan oder Oxaliplatin) eingesetzt werden. Bei 4 Metastasen
    (<3-4 cm) kann man eventuell vorher ein ablatives Verfahren (z.B. Laser) einsetzen, um noch mehr Zeit zu gewinnen. Da gibt es z.B. Frankfurt (Uni-Klinik, Prof. Vogl) oder die Homepage www.lasertherapie-zentrum.de. Die Chemotherapie über Port ist sinnvoll (und erleichtert die Prozeduren). Die alleinige Chemo in verschiedene Kombinationen ist eigentlich Standard, aber die minimal-invasive Technik kann man auch probieren.

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    • RE: Lebermetastasen nach Darmkrebs


      Beim metastasierenden kolorektalen Karzinom beträgt die Überlebenszeit durchaus 1-2 Jahre und mitunter länger, wenn neue Substanzen (Irinotecan oder Oxaliplatin) eingesetzt werden. Bei 4 Metastasen
      (<3-4 cm) kann man eventuell vorher ein ablatives Verfahren (z.B. Laser) einsetzen, um noch mehr Zeit zu gewinnen. Da gibt es z.B. Frankfurt (Uni-Klinik, Prof. Vogl) oder die Homepage www.lasertherapie-zentrum.de. Die Chemotherapie über Port ist sinnvoll (und er-leichtert die Prozeduren). Die alleinige Chemo in verschiedene Kombinationen ist eigentlich Standard, aber die minimal-invasive Technik kann man auch probieren.

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      • Behandlung /Prognose bei fortgeschr. Dickdarmkrebs


        Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

        bei meiner Mutter (53 Jahre) wurde diese Woche fortgeschrittener Dickdarmkrebs (Rectosigmeudales NPL) mit großen Metastasen (12 cm und 14 cm) in beiden Leberlappen sowie kleinen Metastasen im rechten Lungenflügel per CT diagnostiziert. Da uns gesagt wurde dies eigentlich nicht therapierbar sei bitten wir Informationen was eventuelle Therapien bringen können??? Was für eine Prognose kann man hier geben ? Wie sinnvoll sind hier Chemo oder OP - falls überhaupt noch möglich ?


        Vielen Dank im voraus für Ihre rasche Antwort.

        Mit freundlichen Grüßen

        H. G.

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        • RE: Lebermetastasen nach Darmkrebs


          Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

          herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Die nochmalige Befragung des behandelnden Arztes ergab nun, daß es sich um eine Metastase von ca. 4 x 5 cm handelt und drei kleinere "Erscheinungen" die er als Satelliten bezeichnete. Hat die Gabe von Maitake-Konzentrat-Kapseln für den Patienten Vorteile oder kann dies schädlich sein?

          Vorweg vielen Dank für Ihre Mühe!

          Mit besten Grüßen B. Feuring

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