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Krebs beim Schwiegervater

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  • Krebs beim Schwiegervater

    Guten Tag,

    ich heisse Natascha B. und habe ein paar fragen bezüglich der erkrankung meines Schwiegervaters.Leider kann ich nur auf aussagen meiner SM zurückgreifen da mir leider nicht möglich ist mit dem behandelnden Arzt zu sprechen.Mein SV hat Lymphdrüsenkrebs und im November die entfernung des Tumores am Hals gehabt.Er war binnen kürzester Zeit Faustgroß und bei OP stellte man noch etwas am Muskel/Nervenstrang in der schulter fest was ebenfalls entfernt wurde.Dannach dauerte es furchtbar lange bis mit der Chemo/Strahlentherapie kombi begonnen wurde nämlich jetzt anfang Januar.Bei stationärer aufnahme teilte mein SV den Ärzten mit das er einen "knoten" am schlüsselbein bzw dieser Region habe.Nach abtasten kam die CT und einen Tag später die aussage das der krebs rasend schnell gewachsen sei und sich komplett im hals schulterbereich beidseitig ausgebreitet hätte.Op käme nicht in frage sondern aufgrund des rasanten schnellen wachstums,die sowieso verordnete Chemo/Straheln-kombi allerdings nochmal höher dosiert um "Zeit zu gewinnen".Jetzt hat mein Schwiegervater gerade mal den ersten Zyklus der Chemo hinter sich und war zum ende des Zyklus ziemlich am ende (verständlicherweise er macht soviel durch) und brauchte zuspruch von meinem mann der sich auf den weg in die klinik machte.Er sprach dem Vater zu und bekam ein gespräch mit dem behandelnden Arzt mit und dieser sagte ,dass es lebenswichtig sei das der Vater die Therapie weiter macht da ja eine Heilungschance zu 50 % besteht.Wie kann das sein wenn doch angeblich alles ein spiel auf zeit gewinnen wird?Wie können Ärzte erst sagen das sie nicht mehr operrieren und nur den Krabs zum stoppen bringen wollen durch Chemo/Strahlentherapie und dann sagt man Ihm 50% Heilungschance? Gibt es sowas? Was soll ich glauben?Aufgrund schwieriger umstände die sich mit der Schwiegermutter ergeben haben ist es uns nicht mehr möglich den arzt zu kontaktieren.
    Mit dem besten Dank und der bitte mich versuchen aufzuklären Natascha B.

  • Re: Krebs beim Schwiegervater


    Der von Ihnen genannte Lymphdrüsenkrebs, möglicherweise ein hochmalignes Non-Hodgkin-Lymphom (welches sehr schnell wächst), ist tatsächlich mit Chemotherapie (und ev. nachgeschalteter Radiotherapie) gut behandelbar. Auch bei fortgeschrittenem Stadium ist die Heilungschance über 50%. Das trifft also zu. Insofern sollte man Ihrem SV ermuntern, die Therapie fortzusetzen.

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