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Panikattacken

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  • Panikattacken

    Ich hoffe, mir kann jemand einen Rat geben. Mein Bruder hat seit ca. 1 Jahr Panikattacken. Er ist deswegen bereits in ärztlicher Behandlung. Mußte jedoch seine Arbeit aufgeben, da er diese unter den Symtomen nicht mehr ausführen konnte. Seit ca. 3 Monaten soll er laut seiner Freundin stark Alkohol trinken. Nicht regelmäßig und auch nicht auf Feiern bzw. anderen gesellschaftlichen Anlässen. Ab und zu setzt er sich einfach zu Hause hin und läßt sich im wahrsten Sinne richtig volllaufen. Man muß dazusagen, dass er starke antidepressive Mittel einnimt, in Verbindung mit Alkohol selbstverständlich fatal. Er spielt die Angelegenheit seiner Freundin gegenüber runter und wir, seine Familie, wissen offiziel nichts davon. Wer hat Erfahrung damit und kann mir einen Rat geben? Wie kann ich meinem Bruder helfen?


  • RE: Panikattacken


    hallo su

    dass er in ärztlicher behandlung ist, finde ich gut. zeige ihm gegenüber kein mitleid. wenn er die themen dir gegenüber selbst anspricht, kannst du mit ihm diskutieren. ich habe selbst manchmal existenzielle ängste. für mich ist es in so einem moment wichtig, dass ich leute zum reden habe (gute freunde oder telefonseelsorge oder meine therapeutin). auch medikamente sind wichtig für mich. in zürich gibt es ein kriseninterventionszentrum. das ist eine psychiatrische station, die offen ist. dort kann ich für maximal 5 tage hingehen. da meine krisen oft kurz sind, bin ich darüber froh. ob es dies auch bei euch gibt, weiss ich nicht. wichtig dabei ist für mich, dass es eine offene station ist, dass ich jederzeit wieder gehen kann. ich habe eine unglückliche "beziehung". nach vielen diskussionen mit dieser frau überlege ich mir, diese zu beenden. da dabei auch momente von grossem schmerz und eventuell existentielle ängste auftreten können, überlege ich mir, dann, wenn ich die "beziehung" mit ihr beende - vermutlich in den nächsten tagen - in das kriseninterventionszentrum zu gehen.
    so, jetzt habe ich mehr von mir selbst als von deinem bruder geschrieben :-). nun ja, auf jedenfall kenne ich auch existentielle ängste, und hoffe, dass du jetzt ein bisschen mehr darüber weisst. wenn du möchtest, kannst du mir auch schreiben.
    [email protected]

    gruss

    p

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