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Aufmerksamkeitssstörungen, Wortfindungsprobleme, leichte Wahrnehmungsstörungen

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  • Aufmerksamkeitssstörungen, Wortfindungsprobleme, leichte Wahrnehmungsstörungen

    Hallo,

    ich bin 22 Jahre, weiblich, Studentin (seit Oktober) und habe seit 1 1/2 Jahren oben genannte Beschwerden. Besonders stark seit einem halben Jahr würde ich sagen.

    Im Detail:

    Ich bin häufig zerstreut, und verplane alltägliche Tagesabläufe. Beispiel: Morgens, beim Fertigmachen. Ich will mich schminken, denke dann aber ans Frühstück, laufe also in die Küche, stehe da kurz und denke dann nach und gehe im nächsten Moment dann doch wieder zurück in mein Zimmer, um mich zu schminken. Habe generell Probleme meinen Tagesablauf eigenständig im Kopf zu organisieren und meine Zeit sinnvoll zu nutzen.

    In den Vorlesungen schweife ich mit meinen Gedanken des Öfteren ab. Analysiere oft im Kopf meine zwischenmenschlichen Beziehungen oder denke an irgendein Erlebnis mit Freunden, etc.

    In Gesprächen verstehe akustisch hin und wieder nicht, was gesagt wurde und muss mehrmals nachhaken. Manchmal auch, weil ich mit den Gedanken wieder abgeschweift bin.

    In Gesprächen fehlen mir hier und da Worte. Die Worte auf die ich letztens einfach nicht gekommen bin, sind z.B. sowas banales wie "Treppenhaus" oder "Geschirrspüler" oder der Name eines gängigen Moduls aus meinem Studium. Die Aussetzter sind mir vor Freunden und Bekannten dann auch echt peinlich.

    Ich habe durch eine starke Periode immer mal wieder geringe Eisenwerte, leide aber *laut meinem Hausarzt* nicht an einer Anämie (Blutarmut). Versuche durch Präperate einen einigermaßen konstanten Wert zu schaffen.

    Welche Gründe könnte es noch geben? Hat jemand das gleiche Problem?



  • Re: Aufmerksamkeitssstörungen, Wortfindungsprobleme, leichte Wahrnehmungsstörungen

    Hallo,

    solchen Problemen kann z.B. ein Mangel an den Vitaminen D und/oder B12 zugrunde liegen. Vitamin-D-Mangel ist leider häufig, auch schon bei jungen Menschen.
    www.dr-gahlen.de/vitamin-d.htm
    www.praxis-bismarckplatz.de/leistungen_vitD.html

    Diesbezüglich lesenswert ist das Büchlein von Dr.med. von Helden. Er beschreibt darin u.a. den Fall eines zerstreuten Lehrlings, der in seiner Firma "Aufträge vergaß" und "Farben und Bauteile verwechselte". "Sein Vitamin-D-Wert lag im August bei nur 17 ng/ml. (...) Nach der Anhebung des Vitamin-D-Spiegels waren die Konzentrationsstörungen überwunden." (zitiert nach S. 40)

    Übrigens, Multivitaminpräparate enthalten - basierend auf veralteten Empfehlungen - oft nur sehr wenig Vitamin D, 5 oder 10 µg (das entspricht 200 bzw. 400 Int. Einheiten). Zur Beseitigung eines Vit.-D-Mangels sind diese Präparate keinesfalls geeignet.

    Empfehle Bestimmung des Blutspiegels beim Arzt. Der zu messende Laborwert heißt 25(OH)D. Übernahme durch die GKV ist nicht garantiert...

    Grüße,
    thomas

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    • Re: Aufmerksamkeitssstörungen, Wortfindungsprobleme, leichte Wahrnehmungsstörungen

      Der Vollständigkeit wegen: Auch ein Hirntumor kann solche Symptome verursachen. Solche Tumore treten jedoch in Ihrem Alter selten auf. Zum Ausschluss wäre möglicherweise ein MRT erforderlich (eine ungefährliche, aber recht teure Untersuchung).

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