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innenohrschwerhörigkeit bei otosklerose

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  • innenohrschwerhörigkeit bei otosklerose

    bei mir wurde vor einem jahr eine otosklereose li. diagnostiziert. bei der audiometrie wurde festgestellt, dass ich durchgehend erst ab 60-65dB noch höre. zu der schalleitungstörung wurde auch noch eine schallempfindungsstörung festgestellt. meine frage dazu wäre: warum kommt es bei der otosklerose, die eigentlich eine "verkalkung" des steigbügels ist, zu einem innenohrschaden? kann es zu einem stillstand bei der hörverschlechterung kommen oder ertaubt man unweigerlich?
    sabine reich


  • Otosklerose


    Die Otosklerose ist eine Erkrankung bei der es an unterschiedlichen Stellen im Bereich der des Innenohres zu einer vermehrten Bindegewebs und Knochenbildung kommt. Da wir die Fixierung des Steigbügels am besten beheben können und da die Erkrankung häufig hier beginnt wird dieser "Herd" der Otosklerose immer in den Vordergrund gerückt. Im weiter fortschreitenden Krankheitsverlauf kommt es fast immer zu einer Mitbeteiligung anderer Bereiche der Schnecke.
    Eine Operationen des Steigbügels führt übrigens oft nicht nur zu einer einbahnfreien Weiterleitung des Schalls bis zum Innenohr, häufig bessert sich auch die Innenohrfunktion zu einem Teil. Man erklärt dies damit, dass der fixierte Steigbügel die Wanderwelle im Innenohr behindert.

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    • RE: Otosklerose


      im moment bin ich mit einem hörgerät versorgt und komme gut damit zurecht, würden sie mir trotzdem zu einer Op raten? gibt es anhaltspunkte wann eine OP zwingend erforderlich wird?

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