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Behandlung ohne das leidige DMP

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  • Behandlung ohne das leidige DMP

    Ich hab mal noch eine ganz andere Frage.
    Das DMP-Programm. Meine Diabetologin sagte im Januar 2011, es wird keiner mehr bei ihr behandelt wird-Anweisung der AOK- , der nicht beim Hausarzt im DMP-Programm ist. Die KV sagt, das ist Nonsens, stimmt nicht. Bisher war ich bei der Diabetologin eingeschrieben.

    Ich werde so genötigt, zur Blutentnahme zum Hausarzt zu rennen..dort muss man neuerdings für einen Überweisungsschein oder Rezept vorher einen orangenen Zettel ausfüllen und an einem 2. Tag nochmals persönlich in die Praxis kommen. Man darf kein Fax schicken, einen Briefkasten anzubringen, weigern die sich und man darf auch keinen Schein oder Rezept telefonisch erbitten...Unglaublich, aber leider war. Und das im gesamten Quartal..(Zu Quartalsbeginn ergibt das ja noch einen Sinn..)
    Man hat es mir wirklich VERBOTEN, ein FAx zu senden...

    Wenn ich dann an dem 2. Tag das abholen möchte, muss ich mich dann wieder anstellen in die Patientenreihe...

    Die Hausärztin hat an 2 Nachmittagen in der Woche Sprechstunde, die berufstätige Leute wahrnehmen könnten, das heißt, ich muss entweder montags den Zettel hinbringen und kann ihn donnerstags holen oder donnerstags abgeben und montags holen. Wenn ich zum Quartalsbeginn die Karte einlesen lasse und die 10 Euro zahle, bekomme ich KEIN Rezept und KEINEN Ü-Schein. Ich versteh nicht, wie man auf sowas kommt, so haben die dort jetzt nicht 100 sondern 200% Publikumsverkehr....(Ich habs dann an die Außentürklinke gehangen, das wurde mir auch verboten..) Am Donnerstag habe ich am Nachmittag einen Termin, da werde ich mit der Hausärztin darüber sprechen, auch den wirklich bösartigen Umgangston der Thekenschwestern mit den Patienten..

    Vorher konnte ich das Labor fix mal bei meiner Diadoc in der Mittagspause erledigen. Als ich um einen Labortermin bat und man mir den für den 5. 12. gab, wurde ich (wiederholt) angepflaumt, dass das viel zu spät sei, der 5.

    Ich möchte zu einer Diabetologin, bei der ich NICHT im DMP sein muss. bzw, was passiert, wenn ich in einem Quartal NICHT zum Hausarzt gehe, dann flieg ich automatisch aus dem DMP. Gibt’s Diabetologen, die Diabetiker einfach so, ganz normal behandeln, meinetwegen auch mit Ü-Schein vom Hausarzt?

    Vielen lieben Dank für Eure Antworten...


  • Re: Behandlung ohne das leidige DMP


    hallo Tom , lange nichts voneinander gehört. Was Du da beschreibst habe ich noch nicht gehört . Ich muß sagen bei uns gibt es so etwas nicht. Erstmal ich bin im DMP nicht eingeschrieben , da ich nicht viel davon halte als erfahrene Diabetikerin. Man muß auch nicht dadrin sein , es ist freiwillig .
    Was ist das mit Laufereien verbunden , zumal Du berufstätig bist.
    Also ich habe nur einen Arzt , der bahandelt alles.
    Wie geht es Dir sonst ?
    Ich wünsche Dir eine schöne Advents - und Weihnachtszeit
    Liebe grüße
    Barbara

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    • Re: Behandlung ohne das leidige DMP


      Liebe Barbara,

      danke für Deine lieben Grüße.

      Ich habe am Donnerstag einen Termin bei meiner Hausärztin, habe auch mit KK und KV schon ausgiebig gesprochen und werde auch mit meiner Hausärztin sprechen.

      Ich habe Verständnis für die stressige Arbeit, die die Thekenschwestern leisten müssen, aber: Ich geh zum Arzt und nicht in ein Reisebüro. Und da möchte ich wenigstens höflich behandelt werden.

      Ich suche mir jetzt einen neuen Hausarzt, der auch Diabetologe ist. Denn meine Diabetologin habe ich in diesem Jahr nur 2x persönlich gesprochen, LAbortermine gabs, aber keine Sprechstundentermine, stattdessen bekam man einen Telefontermin.

      Und, wenn DMP SO aussieht, dass ich nur ein Fax senden kann, die Schwester das Fax dann mit der Diabetologin bespricht und mir dann beim 2. Anruf ausgerichtet wird, was sie gesagt hat, nein Danke.

      Laut KK ist die Anweisung NICHT von der KK, sondern eigenmächtig vom Diabetologen. Diese hat viele hochbetagte Patienten im Januar damit genötigt, dass die sich beim Hausarzt ins DMP einschreiben, sie würden sonst beim Diadoc NICHT mehr behandelt, wenn nicht DMP auf dem Ü-Schein stünde....

      DAraufhin bekamen wir von den KK einen Brief, weil weir nun alle doppelt eingetragen waren, mit der Bitte, sich für einen der beiden Ärzte zu entscheiden. Die Mitarbeiterin der AOK sagte heute zu mir: WENN diese Anweisung von UNS gekommen wäre, hätten wir doch keine Briefe an Sie verschickt mit der Bitte um die Entscheidung für EINEN Arzt. Obs stimmt, man weiß es nicht, aber es erschien mir plausibel...

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      • Re: Behandlung ohne das leidige DMP


        Moin Tom,

        gut zu lesen, dass Du noch lebst :-)

        Allerdings kann ich die Aufregung um's DMP nicht nachvollziehen. Denn damit hat sich inhaltlich und ablaufmäßig gegenüber der regelmäßigen Zuckerkontrolle vor dem DMP viertel- oder halbjährlich (beide Intervalle sind auch mit dem DMP wählbar) für uns Betroffene überhaupt nichts geändert. Und auch wer nicht im DMP ist, hat Anspruch auf die selbe Kontroll-Behandlung. Aber wenn aus welchen unergründlichen Gründen auch immer nun welcher Arzt auch immer auf DMP besteht, könnte ich keinen vernünftigen Grund sehen, ihm meine Unterschrift zu verweigern. Die Daten wandern halt zum übrigen anonymisierten Kaffeesatz, und gut is. Außer dass mich jedesmal das viele Geld aufregt, das für so ein tiefes und bisher nichtssagendes Datengrab rausgeworfen wird, aber das würd's ja auch ohne meine Daten.

        Ich denke, es gibt wahrlich andere Baustellen, bei denen sich eher lohnt, den Rücken durch zu drücken, Jürgen

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        • Re: Behandlung ohne das leidige DMP


          hallo, da muß ich jürgen zustimmen, habe mich auf anfrage im DMP einschreiben lassen, bekomme jetzt regelmäßig infopost und rezepte ansonsten muß ich nichts machen und von so einer rennerei habe ich auch noch nichts gehört, da bleibt scheinbar nichts anderes als den arzt zuwechseln, die sprechstundenhilfen sitzen am längeren hebel, wenn man die ärgert muß man ewig warten
          tut mir leid für dich,
          liebe grüß moni

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          • Eigenmächtigkeit der Thekendame


            Hallo Jürgen und Moni,

            so. Als ich vorige Woche einen Spättermin bei meiner Hausärztin hatte, nahm ich meinen Mut zusammen und sprach mit ihr darüber, wie im Anmeldebereich die Informationen gegenüber den Patienten kommuniziert werden und dass die Patienten dort wirklich bösartig, unhöflich und unfreundlich behandelt werden...

            Als ich fertig war, sagte sie: ENDLICH spricht das mal Jemand deutlich an, JETZT gibt es ein Gespräch. DAs ist immer noch MEINE Praxis...Huch!

            Es war also eine eigenmächtige Aktion der Thekenschwester, mit der sie die Patienten wirklich drangsaliert hat....ich denke dabei immer an die Omis und Opis, die vielleicht nicht so gut zu Fuß oder bei Kräften sind und für die das eine echte Anstrengung in diesem Jahr war, wegen eines Rezepts oder Überweisung 2x PERSÖNLICH in die Praxis zu gehen..

            Denn eine Arztpraxis ist kein Reisebüro. Die Menschen, die da hingehen, sind krank und können erwarten, dass man freundlich behandelt wird.

            Und wo gibts denn sowas, dass Patienten sagen: Wir haben Angst, uns zu beschweren über die Thekenschwestern.

            Ich wünsch Euch schöne W-Tage.

            P.S. @Jürgen: Nee, tot nicht, aber war jetzt viele Wochen mal krank. Man gönnt sich ja sonst nüscht;-)(

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            • Re: Behandlung ohne das leidige DMP


              [quote Tom61]Ich hab mal noch eine ganz andere Frage.
              Das DMP-Programm. Meine Diabetologin sagte im Januar 2011, es wird keiner mehr bei ihr behandelt wird-Anweisung der AOK- , der nicht beim Hausarzt im DMP-Programm ist. Die KV sagt, das ist Nonsens, stimmt nicht. Bisher war ich bei der Diabetologin eingeschrieben.

              Ich werde so genötigt, zur Blutentnahme zum Hausarzt zu rennen..dort muss man neuerdings für einen Überweisungsschein oder Rezept vorher einen orangenen Zettel ausfüllen und an einem 2. Tag nochmals persönlich in die Praxis kommen. Man darf kein Fax schicken, einen Briefkasten anzubringen, weigern die sich und man darf auch keinen Schein oder Rezept telefonisch erbitten...Unglaublich, aber leider war. Und das im gesamten Quartal..(Zu Quartalsbeginn ergibt das ja noch einen Sinn..)
              Man hat es mir wirklich VERBOTEN, ein FAx zu senden...

              Wenn ich dann an dem 2. Tag das abholen möchte, muss ich mich dann wieder anstellen in die Patientenreihe...

              Die Hausärztin hat an 2 Nachmittagen in der Woche Sprechstunde, die berufstätige Leute wahrnehmen könnten, das heißt, ich muss entweder montags den Zettel hinbringen und kann ihn donnerstags holen oder donnerstags abgeben und montags holen. Wenn ich zum Quartalsbeginn die Karte einlesen lasse und die 10 Euro zahle, bekomme ich KEIN Rezept und KEINEN Ü-Schein. Ich versteh nicht, wie man auf sowas kommt, so haben die dort jetzt nicht 100 sondern 200% Publikumsverkehr....(Ich habs dann an die Außentürklinke gehangen, das wurde mir auch verboten..) Am Donnerstag habe ich am Nachmittag einen Termin, da werde ich mit der Hausärztin darüber sprechen, auch den wirklich bösartigen Umgangston der Thekenschwestern mit den Patienten..

              Vorher konnte ich das Labor fix mal bei meiner Diadoc in der Mittagspause erledigen. Als ich um einen Labortermin bat und man mir den für den 5. 12. gab, wurde ich (wiederholt) angepflaumt, dass das viel zu spät sei, der 5.

              Ich möchte zu einer Diabetologin, bei der ich NICHT im DMP sein muss. bzw, was passiert, wenn ich in einem Quartal NICHT zum Hausarzt gehe, dann flieg ich automatisch aus dem DMP. Gibt’s Diabetologen, die Diabetiker einfach so, ganz normal behandeln, meinetwegen auch mit Ü-Schein vom Hausarzt?

              Vielen lieben Dank für Eure Antworten...[/quote]

              Tja, Ihren Ärger kann ich verstehen.
              In meiner Praxis würde ich folgenden Kompromiss vorschlagen: DMP beim Hausarzt. 10€ und Karte zu Quartalsbeginn auch.
              Dann mit Ü zum Diabetologen. Dort Rp und Labor machen.
              Diabetologe schreibt Arztbrief an Hausarzt. Der wiederum dokumentiert das DMP.
              Eigentlich müssten dann alle zufrieden sein.

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              • genau DA spielt die Hausarztpraxis NICHT mit


                Sehr geehrter Herr Dr. Keuthage,

                und exakt an DER Stelle spielt die Hausarztpraxis NICHT mit. Die sagen, ich kann NUR ins DMP beim Hausarzt eingeschrieben werden, wenn ich dahin auch ins Labor gehe..na mal sehen. Ich musste bisher nur für die Verordnung von Viktoza zum Diabetologen. Vielleicht übernimmt die Hausärztin ja meine Behandlung komplett, diese wusste bis zum letzten Gespräch nicht, welche Eigenmächtigkeiten ihre Sprechstundenschwester gegenüber den Patienten kommunizierte. (Und es ist ihr an der Stelle der Kragen geplatzt, als sie hörte, dass das auch noch in ihrem Namen erfolgt.)

                Als ich sie ansprach, sagte sie: Na endlich spricht das mal Jemand deutlich an, JETZT gibts ein Gespräch, das ist immer noch MEINE Praxis. Sie hatte ab und zu nebenbei einige Dinge schon gesehen und geahnt und viele Patienten hatten inzwischen sogar ANGST vor der Sprechstundenhilfe.

                Klingt nach 3-Groschenroman, ist aber wahr.

                Und man hört leider ähnliche Geschichten anderer User über die "Macht der Thekenschwestern" in Arztpraxen... mich wundert es immer, dass die Mitarbeiterinnen dort- wie selbstverständlich - Geschenke von Patienten entgegen nehmen. Ist fast wie früher. Auf dem Land wird das Personla mit Naturalien bestochen..Eier, hausschlachtene Wurst usw..

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