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Darmspiegelung bei Nachsorge

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  • Darmspiegelung bei Nachsorge

    Hallo, ich hatte 2005 Darmkrebs mit Metastasen in Leber, Eileiter und Lymphknoten. Ich wurde operiert, bekam ein Halbes Jahr Chemo. Seitdem fahre ich 1/4jhl. zu den Nachsorge-
    Untersuchungen. Ich bekomme neben den üblichen Dingen wie Labor, Sono, CT auch 1x
    jhl. Darmspiegelung. Letztes Jahr bekam ich eine Totaloperation aufgrund eines Kruken-
    bergtumors. Da das postoperative CT auf eine andere Art gemacht wurde, stellte man auch
    ein Leberadenom fest. Seitdem bekomme ich Ultraschall, CT und MRT mit Kontrastmittel
    bzw.anderem Kontrastmittel. Bei der letzten Untersuchung im Juni/Juli dieses Jahres wurde
    bei mir deshalb auch ein PET-CT gemacht. Der zuständige Arzt erklärte mir, dass durch
    diese Art von CT 80% der untersuchungen abgedeckt wären. Trotzdem bekam ich jetzt wie-
    der eine Darmspiegelung, bei der es jedesmal Schwierigkeiten gibt. Letzte Woche wurde
    sie 2x von verschiedenen Ärzten probiert. Das 2.Mal klappten auch die Vorbereitungen dafür
    auch prima, aber der Arzt brach nach einiger Zeit ab mit der Bemerkung, seit der Darm-OP
    hätte ich Wucherungen. Reicht dieses PET nicht doch aus, oder gibt es noch eine andere Möglichkeit, mir die Spiegelung zu ersparen? Vielen Dank im Voraus.

  • Re: Darmspiegelung bei Nachsorge


    Man nimmt die Damrspiegelung 2 und 5 Jahre nach der OP vor. Nicht um Metastasen desselben Tumors zu suchen, sondern um dem leicht erhöhten Risiko für einen Zweittumor des Darmes Rechnung zu tragen. Auch bei Ihnen erscheint mir unabhängig vom PET-Ergebnis dieses Intervall ausreichend, sofern die letzte "gelungene Spiegelung" unauffällig war und mit Wucherungen lediglich Verwachsungen gemeint sind.

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