• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Die Liebe in Zeiten der Corona

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Die Liebe in Zeiten der Corona

    Liebe Frau Dr. Athanassiou,

    Ich habe die Liebe meines Lebens durch eine schreckliche Unachtsamkeit verloren und bereue meine impulsive Kurzschlusshandlung zutiefst. Die zugefügte Verletzung war schwerwiegend und gerade bei Hochsensiblen potenziert sich auch noch alles, Gutes wie Schlechtes. Das tut mit sehr leid. Ich habe noch viel zu lernen.

    Ich glaube allerdings, dass diese Verletzung durch Liebe geheilt werden könnte. Und diese Liebe ist im Überfluss vorhanden. Sie ist nicht abgelaufen (auf dem Haltbarkeitsschild steht nämlich unendlich). Sie müsste folglich auch nicht weggeworfen werden, nur weil man Angst vor weiteren Verletzungen hat (bei allem Verständnis für den Selbstschutz). Ich bin kein perfekter Mensch, manchmal etwas rustikal aber insgesamt rücksichtsvoll, aufrichtig und liebevoll, und manche Dinge werden ganz sicher nicht zweimal passieren.

    Falls es aber womöglich nicht zu einer Versöhnung kommen kann, so wünschte ich mir sehr, dass mir irgendwann wenigstens verziehen wird. Ich bedaure mein Fehlverhalten aufrichtig und es liegt mir sehr viel an Liebe und Frieden in den Systemen.

    Was meinen Sie? Was soll ich tun?

    Viele Grüße und Danke für Ihre Hilfe



    P.S. Nichts stirbt für immer


  • Re: Die Liebe in Zeiten der Corona

    Doch, Liebe hat ein Verfallsdatum, nämlich dann wenn man eine existenzielle Verletzung erlebt und manchmal schon früher.
    Man lernt den Menschen in den man sich verliebt hat erst richtig kennen, wenn diese Verliebtheit vergangen ist und nicht selten bemerkt man dass er nicht so ist wie man annahm, dass die Liebe die sich aufzubauen begann eher einem Trugbild der eigenen Wahrnehmung zum Opfer gefallen ist und, man verändert sich im Laufe der Zeit, entwickelt sich voneinander weg, oder aufeinander zu, all das verändert die Art der Liebe, ihre Tiefe oder Höhe und das kann sie auch verschwinden lassen.

    Wenn klar gesagt wurde dass kein Kontakt mehr erwünscht ist, dann solltest du das respektieren und erst einmal Ruhe einkehren lassen.
    Momentan ist die unendliche Liebe sehr einseitig, die andere Seite ist nicht du, hat also vollkommen andere Gedanken und Gefühle als du.
    Projiziere nicht das was du fühlst auf den anderen, die Annahme dass man gleich tickt und liebt ist nicht mehr als eine Annahme und diese Denke sorgt für unendliche viele Konflikte.
    Du weißt nicht was da vorgeht im anderen, aber es wurde gesagt dass es vorbei ist und wenn man den anderen ernst nimmt, dann muss man das respektieren und das ist es auch was du tun kannst

    Wo ist denn eigentlich die Verbindung zu Corona?

    Kommentar


    • Re: Die Liebe in Zeiten der Corona

      Selbstverständlich respektiere ich getroffene Entscheidungen. Ich hatte in meiner Schilderung am Ende ja auch mehr um Verzeihung, als um Versöhnung gebeten. Das war schon alles, und auch der Unterschied. Für frühere Verletzungen und deren Spätfolgen kann ich nix (Hätte ich aber dennoch alles mittragen können, mein Rücken ist dafür breit genug).

      Bin wohl versehentlich im Corona-Forum gelandet.

      Danke und Auf Wiedersehen

      P.S. Nein, Liebe hat kein Verfallsdatum, sie ist immer, wägt nicht ab und stellt auch auch keine Forderungen. Vor allem diese eine nicht. Aber das können Sie ja alles gar nicht wissen, oder doch? TIRED, die Göttin, Hallelujah!

      Kommentar


      • Re: Die Liebe in Zeiten der Corona

        Genau und weil ich die Göttin bin, weiß ich dass es eine Liebesform gibt die so ist, aber die lässt auch los und wünscht alles Gute, gerade aus Liebe.

        Und wie kommt es, dass du an mich als Göttin glaubst?

        Kommentar



        • Re: Die Liebe in Zeiten der Corona

          Ja, ich lasse los und wünsche aus tiefsten Herzen alles Gute. Mit ihr wäre das Leben schöner und reicher gewesen.

          P.S. Das war nun wahrlich nicht schwer herauszufinden.

          Kommentar


          • Re: Die Liebe in Zeiten der Corona

            P.S. Das war nun wahrlich nicht schwer herauszufinden.
            Ja, ich weiß das ist nicht schwer, meine Götteraura strahlt weit.

            Kommentar