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Blockade Brustwirbel, Vorfall oder Bruch?

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  • Blockade Brustwirbel, Vorfall oder Bruch?

    Im Dezember wurde bei mir (männlich, 32) ein Bandscheibenvorfall L5/S1 diagnostiziert. Durch Krankengymnastik hat dieser sich ein wenig gebessert. Seit einiger Zeit taten mir auch die Rippen am Brustbein etwas weh. Nun lag ich auf dem Bauch im Bett und mein Sohn (3 Jahre alt) tobte rum, machte einen Purzelbaum und schlug mir bei der Landung mit einer seiner kleinen spitzen Ferse auf die Brustwirbelsäule. Nach diesem Vorfall wurden die Schmerzen in den Rippen und am Brustbein schlimmer, es tat beim Atmen weh. Bei einem Termin beim Orthopäden diagnostizierte dieser Brustwirbel-Blockade und versuchte diese einzurenken. Nachdem dies nichts brachte und kein Knack-Geräusch eintrat, spritze er mir Kortison in die Schulter. Auf die Frage hin, ob es nicht ein weiterer Vorfall im Brustwirbelbereich sein kann, meinte er, das diese arg selten sind. Auch könne er sich nicht vorstellen, dass durch einen 3jährigen ein Wirbel gebrochen sein könne. Am Abend wurden die Schmerzen in der Schulter und im Rücken unerträglich. Nach Einnahme von Schmerzmitteln wurde es etwas besser. Nun sind die Schmerzen immer noch da. Ein MRT möchte der Orthopäde nicht machen.

    Nun frage ich mich: Ist es so abwägig, das durch den Vorfall mit meinem Kleinen ein Wirbel an der BW-Säule gebrochen ist oder es einen weiteren Bandscheiben-Vorfall gab? Ich habe Bedenken, dass dieser durch brutale Einrenkversuche und Krankengymnastik noch mehr geschädigt wird, weil man denkt, es wäre eine Brustwirbel-Blockade.


  • Re: Blockade Brustwirbel, Vorfall oder Bruch?


    Ein ganz einfaches Röntgenbild kann ein Bruch ausschließen.
    Dies wäre jedoch eine Seltenheit und eher bei vorgeschädigten Wirbelkörpern zu erwarten (zB Osteoporose). Ein Bandscheibenvorfall ist sicherlich denkbar aber ebenfalls extrem selten. Das häufigste ist sicherlich eine blockade. Der Physiotherapeut kann auch durch schonende Techniken die Beweglichkeit wieder herstellen.

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