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Mylotarg

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  • Mylotarg

    ich habe eine Frage im Bezug auf das Medikament Mylotarg.
    bin an einer AML erkrankt und habe die StandardChemos durchlaufen. Jetzt wird die Erhaltungstherapie nach drei Jahren abgesetzt.
    Da das KM immer noch nicht frei ist soll ich mit Mylotarg behandelt werden.
    Haben sie Erfahrungen mit diesem Medikament.

    lgKerss


  • RE: Mylotarg


    Mylotarg ist eine Art Immuntherapie, welche die Chance erhöht, daß es nicht zu einer Blastenvermehrung kommt . Die Verträglichkeit ist im Vergleich zu den Vortherapien sehr gut. Meist setzt man es beim Rückfall nach Standardtherapie ein. Ist angesichts Ihres Verlaufes auch mal über eine Transplantation nachgedacht worden?

    Kommentar


    • RE: Mylotarg


      vielen Dank für ihre Antwort.
      Ja eine KMT ist auch geplant. Aber ich habe bisher keinen Spender gefunden. Familiär kommt leider niemand in Frage.
      Mein Vater ist bereits 64 Jahre alt und würde max. haplo-id passen. Aber er hat eine ziemlich heftige
      Rythmusstörung des Herzens und da ist die Anästhesie wohl recht riskant.
      Stammzelltransplatation periper: da sagt man in dem Alter ist die Stimulation mit GSF
      wohl auch nicht risikolos.
      Können sie mir evtl die Kontraindikationen für eine Km_ Spende nochmals aufführen?

      lg Kerss

      Kommentar


      • RE: Mylotarg


        Kontraindikationen, allgemein gefaßt, sind:
        das Alter des Patienten
        vorliegende Grunderkrankung
        Allgemeinzustand des Patienten
        kein geeigneter Spender
        Autologe Form: vom Knochenmark ausgehende Erkrankung
        Eine Knochenmarktransplantation ist zu riskant oder nicht durchführbar, wenn der Erkrankte ein zu hohes Alter hat. Die Altersgrenze bei allogenen Transplantationen liegt etwa bei 50 Jahren, bei autologen Transplantationen etwa bei 60 Jahren. Ebenfalls vermieden wird die Transplantation, wenn der Allgemeinzustand des Patienten eine solche Maßnahme nicht zulässt oder wenn kein geeigneter Knochenmarkspender gefunden wird.
        Eine autologe Knochenmarktransplantation ist nur für Patienten geeignet, bei denen die Erkrankung nicht vom Knochenmark ausgeht, hier also im Falle der AML nicht geeignet. Hierbei werden dem Betroffenen Stammzellen aus dem Knochenmark entnommen, die dem Organismus später wieder zugeführt werden. Sind diese Zellen aber schon von Anfang an geschädigt oder bösartig verändert, so muss dieses Verfahren ausgeschlossen werden.

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