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alternative behandlungen

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  • alternative behandlungen

    Sehr geehter Dr Hennesser,
    anbei meine krankengeschichte (in englisch, da ich mich auch in Amerika um eine Behandlung umschaue).
    was halten Sie von neuen behandlngsmethoden, z. Bsp. Virentherapie oder Thalidomide?

    Besten Dank
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    A leiomyosarcoma was dignosed in July 2003 in a myoma situated at the external wall of the uterus, facing the back.
    In September 2003 a hysterectomy was performed, as well as the removal of several lymph glands.
    The ovaries remained untouched.
    This was follwed by a 25 day course of radiation therapy (45 Gray).
    In March 2004 further metastases were found in the left lung.
    In April 2004 these tumors were removed by an operation (thoracotomy). At the same time several more Lymph glands were removed.
    Pathology performed on any of the removed Lymph glands showed no sign of malignant growth.
    In May 2004 further metastases were detected in the right lung (four) as well as one in the liver (size 4 cm), which is located directly adjacent to the main artery, rendering it inoperable.
    In June 2004 a chemotherapy commenced (using doxorubicin & ifosfamid) consisting of four cycles, ending in October 2004.
    Scans revealed that the tumors in the lung had seized to increase in size. However three additional metastases were detected in the liver, all of which were of about 4cm in size.
    In December 2004 further scans indicated that all metastases had arrested their growth.
    However the next scan in February 2005 showed a growth of all except one (situated in the liver) of app. 1 cm.
    It was decided to attempt a hormone therapy, which commenced in March 2005, using progesterone acetate, MPA 500mg.
    In April 2005 the scan revealed that all metastases had grown. In addition to this, 17 new ones were detected in the lung, all of very small size. Of the tumors in the liver, three had grown by 3cm, and one by 6cm (from 4cm to 10cm size). Also, a new metastase was found on the kidney (not sure which side).

    My treating physician, Dr Pink, from the Robert-Roessle Klinik in Berlin-Buch, advises a further course of chemotherapy, consisting of Gemcitabine & Docetaxel. He suggests a duration of 6 cycles, if the treatment were to show signs of success after the first 2 cycles.

    Although I have severe reservations of undertaking another chemotherapy (I experienced extreme nausea and distress, which increased with each cycle during the last treatment, and which could not be alleviated, despite the use of a multitude of medication), I am inclined to follow Dr Pink's advice and attempt another course. However I am investigating further avenues of treatment in addition to this.


  • RE: alternative behandlungen


    Die vorgesehene Therapie mit Gemzar und Docetaxel ist sinnvoll. Es gibt kein Standardverfahren mehr nach all den Vortherapien, wohl aber Therapien mit nachgewiesener Wirksamkeit, und da zählt das ausgewählte Schema hinzu. Virentherapien halte ich für sinnlos, ein Versuch mit Thalidomid im Rahmen einer Studie wäre dagegen dann angezeigt, wenn es unter der vorgesehenen Therapie nicht zur Besserung kommen sollte.

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    • RE: alternative behandlungen


      Hallo Dr. Hennesser,

      vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. In der Zwischenzeit haben sich neue Behandlungsmöglichkeiten aufgetan. Das Grönemeyer-Institut rät mir sehr zu einer kombinierten Tumortherapie, die sich aus der genannten Chemotherapie mit gemcitabin und Doxetaxel und einer gleichzeitigen Ganzkörpderhyperthermie zusammensetzt. Was halten Sie davon? Ich habe bisher noch keine Klinikeinrichtung gefunden, die von meiner Krankenkasse(Barmer) unterstützt wird. Hätten Sie hier einen Rat, oder haben Sie von einer Studie, die in diesem Bereich bald stattfinden würde gehört?

      Kommentar


      • RE: alternative behandlungen


        Wenn man tatsächlich eine Hyperthermie durchführen will so sind Sie in Bochum zumindest an einer seriösen Adresse. Man kann an diesem Punkt keine Ratschläge geben, da es keine wirklichen Daten zur Ganzkörperhyperthermie in Ihrer Situation gibt. Einzelfallberichte lassen darauf schließen, daß am ehesten die intensive Hyperthermie (es gibt da mehrere Abstufungen, je nachdem wie stark Ihr Körper erhitzt wird) eine Wirkung erzielt. Diese ist jedoch für den Körper belastend und wird meist auf Intensivstation durchgeführt.
        Somit hängt die Entscheidung auch von Ihrem Zustand ab. ´
        Dem Mangel an belegten Daten zur Wirkung kann man natürlich entgegenhalten, daß diese Methode meist erst in fortgeschrittenen Tumorstadien eingesetzt wird, wenn viele andere Maßnahmen bereits erfolgt sind. Dann sind die Patientengruppen so uneinheitlich, daß man keine Studien mehr durchführen kann. Es ist und bleibt somit eine individuelle Entscheidung.

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