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Venenproblem

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  • Venenproblem

    Guten Tag,

    ich, 1959, wurde am 21.07.2003 brusterhaltend operiert (es waren auch 2 Lympgknoten befallen). Seit dem 19.08. erhalte ich nun im 3-wöchigen Rhytmus Chemotherapie. Eine Blutuntersuchung erfolgt wöchentlich, da ich an einer Studie teilnehme.
    Mein rechter Arm kann nicht zur Blutabnahme genutzt werden. An meiner linken Hand wird die Chemoinfusion gesetzt, d.h. die Blutabnahme in der Armbeuge ist mittlerweile sehr schmerzhaft und ich fragte im Labor was ich gegen diese harte Venen tun kann....super Antwort....dan muß ich nun durch! Ich habe vor morgen Früh schon wieder totale Panik und hoffe es gibt Möglichkeiten ....
    Vielen Dank, und ganz liebe Grüße

    Marion


  • RE: Venenproblem


    Das ist ein häufiges Problem, gegen das man leider nicht viel machen kann.
    Die Chemotherapie reizt die Venen, welche sich oft entzünden.
    Und die Blutentnahmen lassen sich leider nicht anders machen, zumal ein Arm tabu ist.
    Ein Ausweg ist ein sogenanntes PORT-System, über welches die Chemotherapie gegeben werden kann und das unter die Haut der Brustwand implantiert wird.

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    • RE: Venenproblem


      Hallo Marion,

      bin etwas spät mit meiner Antwort. Vielleicht hat sich das ja schon erledigt. Falls nicht, meine Erfahrung. Mir wurde im Mai die rechte Brust amputiert. Ich bekam 6 x FEC verordnet. Bereits nach der dritten wurde es sehr schwierig mit den Venen, sie sind total verhärtet. Nach der 4., die kaum mehr reinging, entschloß man sich, einen Port zu legen. Das sei eine viertelstündige kleine Prozedur unter örtlicher Betäubung. Bei mir dauerte es eine Stunde und tat teuflisch weh. Ich will Dir damit keine Angst machen, nur den Tipp geben, Dir unbedingt eine kleine Narkose geben zu lassen. Denn dass ich mit diesen Schmerzen beim Setzen des Ports keine Ausnahme bin, wie manche mir sagen wollten, hat sich mir letzte Woche bei meiner Mama bestätigt, die aufgrund einer anderen Krebserkrankungen auch einen benötigte. Trotz meiner Vorwarnung ließ sie sich vom Arzt überreden, das nur mit Lokalbetäubung auszuhalten und auch sie war nach einstündiger Tortur total fertig. Falls Dir das also noch bevorsteht, sei gewarnt. Ansonsten ist es hinterher mit dem Port bei weitem einfacher, die Infusionen zu verabreichen.

      Alles Gute, Billa

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