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brustkrebs mit hirn und knochenmetastasen

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  • brustkrebs mit hirn und knochenmetastasen

    hallo zusammen, ich suche hier nach rat und info's. die mutter einer sehr guten freundin hat anfang diesen jahres zum dritten mal die diagnose brustkrebs bekommen. als ich sie im märz gesehen habe, war sie noch fidel, humorvoll etc. nun habe ich sie seither nicht mehr gesehen, nur von meiner freundin ab und zu gehört dass sie 1x pro woche chemo machen die sie nicht vertragen hat, div therapien etc. dann bekam sie die diagnose hirntumor, dann knochenmetastasen, dann war sie oft im kh wg knochenbrüchen (meine freundin glaubte ihre mama kann sich nicht an einen sturz erinnern), nun bekommt sie immer wieder atemnot. diagnose: befall der lunge, nun nierenversagen, herzversagen. als ich sie am samstag wieder sah war ich tief schockiert. sie ist ein schatten ihrer selbst, kann kaum laufen, muss sich zwingen zu essen.....die chemo wurde eingestellt. nun möchte ich mir rat holen, auf was muss ich mich einstellen? meine freundin verdrängt die tatsache dass ihre mutter wohl nicht mehr jahrelang bei ihr sein wird. wie kann ich ihr gegenüber reagieren? wie sieht ein weiterer krankheitsverlauf aus? vielen dank!


  • Re: brustkrebs mit hirn und knochenmetastasen

    Hallo dragonfruit,

    das klingt nicht gut. Bei dem "Hirntumor" handelt es sich vermutlich um Metastasen des Brustkrebses. Bei Knochenmetastasen braucht man nicht zu stürzen, um Knochenbrüche zu erleiden - der Knochen wird ja sozusagen "angefressen". Was Sie beschreiben, klingt - soweit ich es aufgrund von Erfahrungen in einer Selbsthilfegruppe beurteilen kann - nach Endstadium. Das wird wohl auf multiples Organversagen rauslaufen.

    Man kann da wohl nur noch palliativ behandeln, heilbar ist das wohl nicht mehr. Hoffentlich findet die Frau gute Palliativmediziner, dann muss sie wenigstens nicht leiden.

    Tja, wie geht man damit um? Sich langsam mit dem Gedanken ans Ende vertraut machen ... auch mal hören, was die Patientin selbst will (empfindet sie noch Lebensqualität, "will" sie noch?) ... es ihr so schön wie möglich machen und die Zeit mit ihr als wertvolle Erinnerung behalten ... und schließlich loslassen (das ist übrigens auch für den Patienten wichtig - es gibt Leute, die meinen, sie dürfen nicht sterben).

    Aber letztlich ist jede/r damit allein und verarbeitet die Situation anders. Da helfen keine Ratschläge. Oder vielleicht doch noch einer: es gibt Sprechstunden in Hospizen, wo genau dieses Thema besprochen wird. Da sind Leute in gleicher Lage und Hospizmitarbeiter mit viel Erfahrung, oft auch Psychologen. Vielleicht schleppen Sie Ihre Freundin mal zu so was hin.

    Ansonsten bin ich mit meinem Latein jetzt auch am Ende. Ich wünsche allen Beteiligten viel Kraft.

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