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  • Im Jahre 2004 erhielt ich folgende Diagnose: Mammacarzinom links, postmenopausal pT1c (m2. 1-2 cm + 1,0 cm) +pTis (DCIS), pN1a (1/12 LK) MO, G" ERos.(70%), PR: neg., Her2:3fach überexprimiert R1 bzgl. der DCIS-Komponente. Nach Chemo und Entfernung der Brust wurde jetzt bei einem MRT der Brust eine Lebemetastase von 3,6 cm diagnostiziert. Erst wurde ich überwiesen in ein Brustzentrum, von dort in eine Klinik f.Innere (170 km entfertn). Vorab sollte eine Leberpunktion (heimatnah) durchgeführt werden. Der aufgesuchte Onkologe sagte mir dass aufgrund der Vorgeschichte ich nie geheilt werden würde, eine Chomotherapie ausreichend wäre. Der Mitarbeiter des Gesunheitstelefones meiner Krankenkasse bestätigte diese Aussage und auf meine Frage hin bestätigte er mir, dass ich in der nächsten Zeit ins Gras beissen würde. Ich sollte die Chemo aus psychologischen Gründen in Heimatnähe durchführen lassen und eine OP hätte eh keinen Sinn. WAS SOLL ICH TUN!!


  • Re:

    hallo,
    das ist schlimm das der arzt dir das so offen ins gesich gesagt hat.
    an deiner stelle würde ich mich darum bemühen diese op zu bekommen.
    es trifft nicht immer das ein, was einem die ärzte sagen.

    meiner schwiegermutter sagte der arzt auch,dass ihr krebs sehr bösartig sei und sie nicht lange zu leben hat.nun sind sechs jahre vergangen und der arzt wundert sich,dass sie noch am leben ist. sie hatte auch lebermetastasen,die nach der chemo weggingen.
    jetzt hat sie welche am gehirn aber das ist eine andere geschichte.

    denke positiv,denn alles ist möglich und kleine wunder passieren immer wieder.

    liebe grüße und alles gute.

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    • Re:

      Hallo Lexil,
      ja ich hoffe, du hast recht und alles wird gut. Bis dahin ist es aber sicherlich noch ein langer Weg. Ich bin von Natur aus ein sehr positiv denkender Mensch und ich gehe doch jetzt einfach davon aus dass alles alles sich zum Guten wendet. Ich habe zu meinem Glück zwischenzeitlich einen Arzt gefunden, der sich sehr viel Zeit für mich genommen und mir einen Weg aufgezeigt hat, den ich gehen kann und werde. Ich bedaure nur zutiefst, dass ich so viel Zeit verloren habe. Zuerst ein halbes Jahr, da der zuständige Radiologe den Tumor bei der Mammographie schlicht mit dem Vermerk übersehen hat "wenn man einen Elefanten vor eine graue Leinwand stellt, sieht man den Elefanten auch nicht". Zum Zweiten hat man versäumt, mich nach meine Brustkrebserkrankung mit Herzeptin zu behanden, was glaube ich eine wichtige Geschichte gewesen wäre. Jetzt werde ich mich erst einmal auf die vorgesehene PET-Untersuchung konzentrieren und dann sehen wir weiter.
      Liebe Grüße
      Ulladi

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      • Re:

        Das sind ja "nette" Auskünfte...
        Ich "freue" mich immer über solche Kollegen, die hellsehen können.

        Dass man die Erkrankung nicht heilen kann, ist korrekt. Wie lange man damit lebt, kann niemand sagen. Das können Jahre sein!

        Eine einzelne Metastase kann man entfernen. Allerdings hat es meist keinen Einfluss auf die Lebenszeit. Allerdings kann eine Lebermetastase Schmerzen bereiten und die könnte man ggf. damit behandeln, wobei dies kein kleiner Eingriff ist. Es gibt auch Versuche, durch das Einspritzen von Stoffen, einen Teil der Metastase zu zerstören (Prof. Grönemeyer).
        Aber das sind eben alles keine Möglichkeiten, die Krankheit echt zu heilen.

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