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Normaldruckglaukom

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  • Normaldruckglaukom

    Bei mir wurde an beiden Augen Exkavationen am Sehnerv festgestellt. C/D Ratio beidseitig 0,8. Augendruck war noch nie erhöht, bei der letzten Untersuchung RA 17, LA 14. LA temporal unten Papillenrandblutung. Makulae intakt. Gesichtsfeld: Ra ohne Befund, LA bei 10° oben Bogenskotom.
    Diagnose: Normaldruckglaukom mit vaskulärer Komponente, da Papillenrandblutung auf kleinen Nervenfaserinfarkt hindeutet. Links sehr zentrumsnaher Gesichtsfeldausfall. Die vaskuläre Komonente der Sehnervenexcavation würde in den Bereich der KollagenosenVaskulitiden passen (Ich habe eine Autoimmunkrankheit, die noch nicht ganz genau bestimmt werden konnte: RA DD SLE DD undiff. Kollagenose) Therapieempfehlung sei schwierig. Jede immunsuppremierende Therapie könnte sich auf die weitere Entwicklung am Sehnerven positiv auswirken, NW könnten auch eine weitere Schädigung hervorrufen.

    Die Augenärztin meinte, augenärztlich könne wenig getan werden, ich solle beim Hausarzt besprechen, dass Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker optimal eingestellt sein sollten, wobei Cholesterin und Blutzucker bei mir bisher okay waren und ich an niedrigem Blutdruck leide. Ich werde den Hausarzt um eine 24-Stunden-Blutdruck-Kontrolle bitten. Und im August beim nächsten Termin beim Rheumatologen die Medikation besprechen. Kann bzw. muß ich sonst noch etwas tun?


  • Re: Normaldruckglaukom

    Wenn Sie in internistischer und augenärztlicher Kontrolle sind, ist erstmal alles Notwendige getan. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen sind angeraten. Ggf. könnte Ihr Hausarzt die Kontrollen koordinieren.

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    • Re: Normaldruckglaukom

      Danke für die Antwort. Gerade war ich beim Rheumatologen und der schickt mich an die Augen-Uniklinik nach Tübingen. Dort werde ich morgen hingehen. Es geht um einen möglichen Zusammenhang mit meiner Autoimmunerkrankung.

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      • Re: Normaldruckglaukom

        Guten Tag, auch beim Normaldruck-Glaukom sollte der Augeninnendruck weiter gesenkt werden, um den Schaden im Gesichtsfeld nicht fortschreiten zu lassen. Diesbezüglich ist es sinnvoll, einen individuellen "Zieldruck" für Sie zu definieren (abhängig von allen Befunden, Ihrem Alter, eventuell auch einer Tages-Nacht-Augendruck-Profilmessung, u.U. auch Ausschluss einer nächtlichen Apnoe...), der dann z.B. mit Augentropfen erreicht werden sollte. Mit freundlichen Grüßen, Priv-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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        • Re: Normaldruckglaukom

          Danke für die Antwort. Ich war gestern an der Uniklinik in Tübingen und die sind auch der Meinung, dass ich mit Tropfen den Augendruck weiter senken sollte und haben mir Azopt verschrieben. Die Oberärtzin war der Meinung, dass es bei mir keinen Zusammenhang zwischen SLE und der Augenproblematik gäbe, das seien zwei verschiedene Baustellen. Da ich keinerlei Netzhautschäden habe, darf ich Quensyl weiternehmen. Leider war die Beurteilung meines linken Auges noch schlechter als bei meiner Augenärztin, C/D Ratio bei 0,9 :-(. Blutdruckprofil folgt im September, Schlafapnoe würde ich ausschließen (bzw. mein Mann schließt das aus :-D ), es ist also alles Nötige in die Wege geleitet.

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          • Re: Normaldruckglaukom

            Guten Morgen,
            das hört sich sinnvoll an. Sie sollten unbedingt "dran bleiben" und das Auge, vor allem das Gesichtsfeld, kontrollieren lassen.
            Mit freundlichen Grüßen,
            Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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