• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

2. Schiel-OP

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • 2. Schiel-OP

    Hallo! Mein Name ist Sarah Meissner und ich bekam im Alter von 3 Jahren eine Schiel-OP. Jetzt bin ich 19 (fast 20) Jahre alt und habe einen Restschielwinkel von 8-10 Grad. Nun spiele ich mit dem Gedanken einer 2. OP. Hat einer von euch Erfahrung damit? Macht das Sinn? Ich meine, es wäre natürlich super wenn endlich dieses nervige Schielen wegwäre und ich nicht immer Angst haben muss in der Öffentlichkeit mit Kontaktlinsen zu schielen. Und stimmt das, dass man erst mit 20 oder 21 Jahren eine 2.OP machen sollte?Hab da mal was gehört.
    Wäre toll wenn einer von euch antworten würde!
    Liebe Grüße
    Sarah


  • Re: 2. Schiel-OP


    Hallo, die Möglichkeit einer 2. Schiel-OP hängt unter anderem von den aktuellen Befunden ab. Vermutlich ist eine Verbesserung "lediglich" unter kosmetischen Aspekten zu erwarten. Es muß vorher geklärt werden, ob die Gefahr von postoperativen Doppelbildern besteht. Das kann man mit einer zeitlich begrenzten Prismenkorrektur prüfen. Dies ist zudem wichtig, um festzustellen, ob der von Ihnen genannte Schielwinkel stabil bei 8-10° bleibt, oder ob er sich unter Umständen unter der Prismenkorrektur noch weiter vergrößert. Dies sind also alles Dinge, die vor einer Operation entsprechend verifiziert werden sollten.

    Bei einer Operationsgenauigkeit von etwa 1-1.5° ist solch ein Eingriff kein Problem und würde auch Sinn machen, wenn Sie sich durch das Schielen beeinträchtigt fühlen. Vermutlich wird eine OP an dem noch nicht operierten Auge in Betracht gezogen werden. Es stimmt allerdings nicht, dass man erst mit 20 oder 21 Jahren eine weitere Schiel-OP durchführen lassen sollte. Dies hängt immer ganz entscheidend von den individuellen Befunden ab. Sie sollten zudem die Kostenfrage mit Ihrer Krankenkasse klären. Möglicherweise wird sie sich weigern, die Kosten zu übernehmen. In diesem Falle sollten Sie mit Ihrem behandelnden Augenarzt sprechen, welche Möglichkeiten es hier gibt. Sollten Befunde über Ihre Behandlung als Kind, insbesondere OP-Berichte etc., existieren, wäre es sehr hilfreich, diese der Klinik, die ggf. die nächste OP durchführen soll, vorzulegen.

    Kommentar