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Retinoblastom - will nicht mehr!

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  • Retinoblastom - will nicht mehr!

    nach retinoblastombefall und dem entfernen beider augen (1988) durch Prof. Lomatsch (Leipzig) möchte ich wegen vorangeschrittener Depresivität anfragen ob es möglich ist in den nächsten Jahren eine Augentransplantation vornehmen zu lassen. Wie weit ist die Forschung auf diesem Gebiet und warum ist sie so schwer bzw. noch nicht vorangeschritten?
    Zum Übel Blindheit ist die homosexualität nicht wirklich hilfreich. viele benennen es rumgeheule, aber als 20-jähriger nie ohne begleitperson eine fremde lokalität aufsuchen zu können sodass sich jede kommunikation auf das internet beschrenkt bringt mich an den Rande des Selbstmords. vielleicht haben sie wenigstens einen guten rat zum schnellen Ableben. mfg


  • Re: Retinoblastom - will nicht mehr!


    Guten Abend,
    hinsichtlich einer Augentransplantation sind erste Anfänge gemacht. Wie schnell allerdings wirklich klinisch einsetzbare Operationen möglich sind, bleibt noch abzuwarten. Am ehesten werden Sie vermutlich Informationen in der Augenklinik Uni Köln erhalten, weil dort meines Wissens an diesem Projekt (Retina-Implantate) geforscht wird.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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    • Re: Retinoblastom - will nicht mehr!


      Hallo, auch wenn es vielleicht nicht hierher gehört:

      wegen der fortgeschrittenen Depressivität (was ich aufgrund der Krankheit auch gut nachvollziehen kann) würde ich zu einer Psychotherapie raten.

      Ich möchte niemanden abstempeln, aber ich war wegen etwas ganz anderem selbst mal depressiv und nun bin ich wieder vollkommen geheilt. Mir hat es unendlich gut getan und meine Seele ist wieder frei.

      So etwas braucht einem auch nicht peinlich zu sein oder sonstiges. Selbst wenn es mit der Augenkrankheit selbst momentan nicht viel Hoffnung geben sollte was die Operation betrifft (kenne mich da überhaupt nicht aus und weiß das nicht), könntest du lernen etwas positiver zu denken und z. B. für andere Dinge, die du hast und die andere vielleicht nicht haben, dankbar zu sein.

      Zu so einem Schritt braucht man Mut, vielleicht auch etwas Kraft, aber wenn man den Schritt geschafft hat und man den richtigten Therapeuten gefunden hat, kann es was die Depression betrifft nur besser werden!

      Ich drücke die Daumen und wünsche viel Kraft!

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